Zusatz-Impftermine mit Biontech im Impfzentrum sind kurzfristig verfügbar

Coronavirus

Der Kreis Recklinghausen hat kurzfristig eine größere Menge Biontech-Impfstoff zusätzlich bekommen. Deshalb können schnell Termine für eine Impfung gebucht werden. Aber nur für eine Gruppe.

Kreis Recklinghausen

, 24.03.2021, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Impfzentrum in Recklinghausen bietet zusätzliche Termine für Menschen ab 80 Jahren.

Das Impfzentrum in Recklinghausen hat zusätzliche Termine für Menschen ab 80 Jahren. © Jörg Gutzeit

Das Land hat den Kreis Recklinghausen kurzfristig mit einer größeren Menge Biontech-Impfstoff ausgestattet. Deshalb können noch für diese Woche Termine vereinbart werden. Das geht seit Dienstag nur noch auf einem Weg.

Mit dem kurzfristigen Impfangebot wird ausschließlich die Gruppe der Über-80-Jährigen angesprochen. Wer 80 Jahre oder älter ist und noch keinen Impftermin hat, kann noch für diese Woche Termine über die Termin-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 0800 11611702 buchen. Das hat der Kreis am Mittwoch (24.3.) mitgeteilt.

Menschen über 80 Jahre, die einen Impftermin für Mai oder Ende April gebucht haben, können ebenfalls über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung einen kurzfristigen Termin buchen. Diejenigen, die eine Terminbestätigung per Mail bekommen haben, werden gebeten, nach Erhalt eines früheren Termins den späteren zu stornieren.

Termine können nur noch telefonisch vereinbart werden

Termine vereinbaren können die impfberechtigten Personen über 80 Jahren seit nur noch telefonisch über die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter 0800 11611702. Das Online-Buchungsportal steht nicht mehr zur Verfügung.

„Wir können allen, die mobil genug für die Impfung im Impfzentrum sind, nur empfehlen, dieses Angebot anzunehmen“, sagt Patrick Hundt, Leiter des Impfzentrums. Es gebe auch in anderen Kreisen und Städten die Vermutung, dass einige Senioren keine Termine im Impfzentrum vereinbaren, da sie auf die Möglichkeit warten, von ihren Hausärzten geimpft zu werden.

„Auch wenn im April die Arztpraxen mit in die Impfungen einbezogen werden, sollen dort nach unseren Informationen nicht die älteren Bürger, sondern zunächst chronisch kranke Patienten geimpft werden. Dafür stehen den Praxen pro Woche jeweils etwa 20 Impfdosen zur Verfügung“, sagt Hundt.

Der Kreis weist zudem darauf hin, dass die Impfungen der über 80-Jährigen noch nicht abgeschlossen sind. Personen ab 70 Jahren werden noch nicht geimpft. Sie werden informiert, sobald sie an der Reihe sind. Wer dennoch einen Termin bucht, werde am Impfzentrum abgewiesen. Gleiches gilt für jüngere chronisch Kranke. Sie sollen ab April über die Hausärzte geimpft werden.

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