Corona-Infektionen an der Langen Straße weitgehend überstanden

Redakteur
Das Wohnhaus, in dem 100 Personen ihre Meldeadresse haben, wird von einem Sicherheitsdienst überwacht, weil es über 20 Coronafälle gibt und eine Quarantäne für alle gilt.
Das Wohnhaus, in dem 100 Personen ihre Meldeadresse haben, wird von einem Sicherheitsdienst überwacht, weil es über 20 Coronafälle gibt und eine Quarantäne für alle gilt. © Tobias Weckenbrock
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Die Corona-Situation rund um das große Wohnhaus auf der Langen Straße 107 hat sich gebessert. Auf Anfrage unserer Redaktion erklärte die Stadtverwaltung, dass dort nun nur noch eine Familie unter Quarantäne stehe.

„Für alle übrigen Bewohnenden wurde die Quarantäne am 22. April aufgehoben“, sagte Sprecherin Julia Schulze am Dienstag. Der Sicherheitsdienst sei allerdings weiterhin in kleiner Besetzung vor Ort, so Schulze.

Vier, fünf Mitarbeiter in Warnwesten hatten zwei Wochen lang rund um die Uhr die Quarantäne am Haus überwacht, da sie fast 100 Menschen betraf und man nicht sicher war, ob sie eingehalten werde. Es habe aber keine besonderen Vorkommnisse von Verstößen, Aufständen oder Reibereien gegeben.

Kein weiterer Hotspot bekannt

Damit ist nun der einzige Corona-Hotspot in der Stadt unter Kontrolle. Es hatte fast 30 Positivtests gegeben, darunter einige mit der britischen Mutation B.1.1.8. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Stadtverwaltung kein größeres Corona-Ausbruchsgeschehen im Stadtgebiet bekannt“, erklärt Julia Schulze.

Im Wohnhaus an der Langen Straße hatte man sich gemeinsam mit dem Bereich Migration und Obdachlosenhilfe auch darum bemüht, die Kinder mit Unterrichtsmaterialien für den Distanzunterricht zu versorgen.