Corona-Inzidenz fällt binnen einer Woche auf ein Drittel

Coronavirus

Auf 34,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist die Corona-Inzidenz in Castrop-Rauxel Anfang der neuen Woche gesunken. Ein rasanter Fall.

20.09.2021, 20:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

© picture alliance/dpa

Vor sieben Tagen lag die Inzidenz in Castrop-Rauxel noch bei 97,1 – sie kratzte also an der Schwelle zur Dreistelligkeit. Nun ist sie auf ein Drittel des damaligen Wertes geschrumpft. Dabei ist die Europastadt zurzeit ein Ausreißer im Kreis Recklinghausen: Kreisweit sank die Inzidenz von 91 auf 71.

Woran das liegt? Es gab nur fünf gemeldete Neuinfektionen in Castrop-Rauxel seit Samstag, also binnen drei Tagen. Allein am 12. September wurden noch 20 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die höchsten Inzidenzen sind kreisweit in den Alterskohorten der 0- bis 9-Jährigen (138,4) und der 10- bis 19-Jährigen (197,7) verzeichnet. Bei den Älteren (über 50) liegt sie in allen Zehner-Kohorten zum Teil deutlich unter 40.

In den Nachbarstädten des Kreises RE Herne, Dortmund und Gelsenkirchen liegt die Inzidenz um 80, also deutlich über der Inzidenz im Kreis RE (69). In den Münsterland-Kreisen Coesfeld (31) und Borken (38) ist sie noch weitaus geringer.

Während sich insgesamt das Infektionsgeschehen zuletzt abgekühlt hat, ist auch die Entwicklung der Sterbezahlen positiv: Die letzten zwei Todesfälle im Kreis RE basierend auf Coronavirus-Infektionen liegen nun schon fünf Tage zurück.

Während in den vier Augustwochen noch 15.000 Menschen im Kreis täglich geimpft wurden, im Juli noch 20.000, liegt die Zahl der wöchentlichen Impfungen inzwischen noch bei 9000. Als mindestens einfach geimpft gelten über 70 Prozent der Menschen in NRW. Vollständig geimpft sind nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts 66,2 Prozent.

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