Corona-Inzidenz in Castrop-Rauxel sinkt deutlich

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Grafik des Coronavirus auf der Stadtkarte von Castrop-Rauxel.
Die Coronainzidenz sinkt konstant in Castrop-Rauxel. Doch haben wir in der Europastadt die zweithöchste Inzidenz des Kreises Recklinghausen. © Grafik Klose
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Nachdem in der Vor-Woche zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Castrop-Rauxel gemeldet wurden, verlief die Woche vom 26. August bis zum 1. September ohne eine solche Botschaft. Mehr noch: Die Anzahl der gemeldeten Fälle geht zurück.

Mit einer Inzidenz von 313,8 liegt Gladbeck im kreisinternen Vergleich nun vor Castrop-Rauxel. Die Inzidenz bei uns liegt mit 305 aber nicht weit darunter. Beide Städte liegen wie Oer-Erkenschwick (285,4), Recklinghausen (283,6) und Dorsten (281,8) über dem kreisweiten Durchschnitt von 268,9.

Offizielle Zahlen sinkend – Dunkelziffer unklar

Die meisten Corona-Fälle treten in der mittleren Altersgruppen (30 bis 49 Jahre) auf. Die Inzidenzen liegen hier annähernd bei 400. Todesfälle wurden in der vergangenen Woche in Datteln, Dorsten und Haltern am See gemeldet. In den Kliniken im Kreis RE ist die Lage auch recht ruhig: 52 Patienten mit Covid-19 wurden vom 29.8. bis 2.9. kreisweit in Krankenhäuser aufgenommen. Auf Intensivstationen lagen am besten Tage 2, am schlechtesten 7 Personen.

Der Trend im auslaufenden Sommer: sinkend. Castrop-Rauxel und der Kreis RE entwickeln sich da parallel zu den Zahlen in NRW. Allerdings gehen Experten von einer hohen Dunkelziffer aus, höher als vor einem Jahr. Heute gibt es wohl weit mehr Infektionen, die nicht mit einem PCR-Test bestätigt werden, als im Winter oder im vergangenen Jahr. Damit werden sie auch nicht aktenkundig.