Coronavirus spielt Neubau der Kita am Meisenweg in die Karten

rnKindergarten

Die Kita am Meisenweg sollte am 1. April eröffnen. Dann kam ein Wasserschaden und dann die Corona-Krise. Wie es jetzt weitergeht erklärt Caritas-Chefin Veronika Borghorst.

Ickern

, 01.04.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit 86 Kindern sollte die Ickerner Kita am Meisenweg am 1. April eröffnen. Rund um Karneval kam es jedoch zu einem Wasserschaden im unteren Stockwerk. „Das Wasser stand 20 Zentimeter hoch“, erinnert sich Caritas-Geschäftsführerin Veronika Borghorst.

Plan B war, zunächst nur mit den drei U3-Gruppen in der ersten Etage zu starten und nach Beendigung der Bauarbeiten die jüngsten Kinder dazuzunehmen. Doch dann kam die Corona-Krise: „Das spielte uns ehrlich gesagt in die Karten“, so Veronika Borghorst. Denn nach einer Abfrage stand fest, dass eine Notbetreuung nicht gebraucht wird, die Kita also erstmal noch geschlossen bleiben kann.

Die Trocknung im Erdgeschoss sei mittlerweile abgeschlossen, jetzt müssten die Böden neu verlegt und die Wände neu gestrichen werden. Wann genau die Bauarbeiten beendet sein werden stehe noch nicht fest, ein vorsichtiger Plan ist Mitte Mai.

Jetzt lesen

Die Räume in der oberen Etage sind fertig eingerichtet. Sollten die Kindergärten also am 19. April wieder öffnen - womit Veronika Borghorst nicht wirklich rechnet - könnte die Caritas-Kita am Meisenweg die ersten Kinder willkommen heißen. Borghorst: „Und wenn die Kinder wieder in den Kindergarten dürfen, dürfen wir bestimmt auch irgendwann ein Fest feiern.“

Lesen Sie jetzt