Coronazahlen steigen: Mehr Kontrollen in Restaurants und auf dem Markt

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Die Stadt Castrop-Rauxel reagiert auf die steigenden Coronazahlen. Bisher verzichtet sie noch auf verschärfte Schutzmaßnahmen. Aber es wird stärker kontrolliert.

Castrop-Rauxel

, 07.10.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer auf dem Wochenmarkt unterwegs ist, sollte darauf achten, an den Verkaufsständen eine Maske zu tragen. Denn hier wird die Stadt stärker kontrollieren. Der Wochenmarkt werde stärker bestreift, heißt es in einer Pressemitteilung am Mittwoch (7.10.). Damit reagiert Castrop-Rauxel auf steigende Coronazahlen.

Die Stadt Gladbeck ist im Kreis Recklinghausen das warnende Beispiel. Hier wurden bereits verschärfte Maßnahmen ergriffen. In der Europastadt wird noch vor allem auf „werbende Aufklärungs- und Sozialarbeit“ gesetzt. Und auf mehr Kontrollen.

Kommunaler Ordnungsdienst wird personell aufgestockt

Neben dem Wochenmarkt sind auch Restaurants, Imbisse und die Feiern im öffentlichen Raum Ziel des Kommunalen Ordnungsdienstes. Hier werden unter anderem das Vorhandensein und die Plausibilität von Gästelisten kontrolliert. „Der Kommunale Ordnungsdienst wird hierfür temporär durch weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung aufgestockt“, schreibt die Stadt.

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Bei den Kontrollen werden auch schneller Bußgelder verhängt als bisher. „Bis jetzt haben wurden die Leute möglichst erst einmal ermahnt“, sagte der Erste Beigeordnete Michael Eckhardt in der vergangene Woche im Rat. „Das werden wir jetzt ändern“, sagte er weiter. Und er ergänzte mit einem Augenzwinkern. „Zur Haushaltsdeckung haben wir das nicht genutzt.“

Noch dürfen mehr als 50 Personen im öffentlichen Raum feiern

Die Stadt warnt weiter vor privaten Feiern im öffentlichen Raum mit mehr als 50 Gästen. Wer dennoch feiert, muss dies anmelden. Das geht jetzt auch online. Hier könnte sich die Lage allerdings schnell ändern. Steigt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Recklinghausen auf den Wert 35, greifen andere Bestimmungen. Dann dürfen sowieso nur maximal 50 Personen feiern. Am Mittwoch lag die Inzidenz bei 34.

Unter dem Stichwort „werbende Aufklärungs- und Sozialarbeit“ fasst die Stadtverwaltung die aktuelle Kommunikation der Stadtverwaltung zur präventiven Einhaltung von Verhaltensregeln zusammen.

Um auf das veränderte Infektionsgeschehen aufmerksam zu machen, nutzt die Stadtverwaltung viele Kommunikationswege. Dazu zählen Facebook-Posts der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters Rajko Kravanja, Instagram-Storys und die städtische Homepage. Zudem ist die städtische Corona-Hotline, Tel. (02305) 106-2955, nach wie vor bei Fragen erreichbar.

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