Das Refugium für Tiere in Not sucht ein neues Zuhause für griechische Hunde

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Das Refugium für Tiere in Not erwartet bald neun Hunde aus einem griechischen Tierheim, das aufgelöst wird. Elke Balz und ihr Team suchen neue verlässliche Besitzer.

von Abi Schlehenkamp

Dorf Rauxel

, 23.03.2020, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie heißen Aris, Bello oder Stella. Insgesamt sind sie zu neunt. Den Hunden ist eines gemeinsam: Sie sind noch in Griechenland, sollen aber in die Obhut des Refugiums für Tiere in Not überstellt werden. Dessen Gründerin und Leiterin Elke Balz sucht ein neues Zuhause für die Hunde.

„Wir haben hier an der Hochstraße schon zehn Hunde“, sagt sie. Mehr könne man nicht versorgen. Es gehe im Vorfeld darum – bevor die Fellnasen am 11. April eintreffen – liebevolle und verantwortungsbewusste neue Frauchen und Herrchen zu finden.

Auch für diesen Hund wird ein neues Zuhause gesucht. Er heißt Matoula.

Auch für diesen Hund wird ein neues Zuhause gesucht. Er heißt Matoula. © Refugium

Tierrechtsverein unterstützt Lebenshöfe

Die Hunde stammen aus einem privaten Tierheim in Griechenland. Mit dem Grundstück, auf dem das Tierheim stehe, berichtet Elke Balz, habe die griechische Stadt etwas anderes vor. Angesprochen worden sei sie vom Free-Animal-Verein, einem Tierrechtsverein, der die Lebenshöfe unterstütze. „Und unter ihnen sind wir mit dem Refugium der Kleinste, dem mit geringen Mitteln geholfen wird“, berichtet die 79-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion.

Das ist Sandro, der wie alle anderen Hunde aus Griechenland kommt.

Das ist Sandro, der wie alle anderen Hunde aus Griechenland kommt. © Refugium

Was sind das für Hunde? Laut Balz nette, verträgliche Vierbeiner, die nicht in Zwingern gehalten worden sind. Zwischen zwei und vier Jahren alt, menschenbezogen und an vierbeinige Artgenossen gewohnt. „Ob sie sich mit Katzen vertragen, weiß ich nicht“, sagt die pensionierte Lehrerin.

„Sonst müssen die Hunde zurück auf die Straße“

Sie seien mittelgroß, allesamt Mischlinge, die zwischen 15 und 25 Kilo wögen. Der eine sehe aus wie ein Labrador, der nächste wie ein Retriever in beige. „Für uns ist die Aufnahme nicht zu schultern“, erklärt Balz. Wenn sich keine sichere neue Obhut finde, müssten die Hunde zurück auf die Straße. Dort sei es aber für sie lebensgefährlich, da Giftköder ausgelegt würden.

Und dieser griechische Hund hört auf den offenbar internationalen Namen Bello.

Und dieser griechische Hund hört auf den offenbar internationalen Namen Bello. © Refugium

Für zwei der Vierbeiner hätte sie bereits Zusagen, die so gut wie sicher seien. „Wir hoffen darauf, dass sich viele Herzen und Türen für die sympathischen Hunde öffnen“, appelliert die 79-Jährige.

Natürlich sei das Refugium auch für Geldspenden dankbar. Denn gerade die medizinische Erstversorgung mit Mittelmeertest und anderem sei sehr kostenaufwändig. Für eine Untersuchung müssten z.B. 120 Euro gezahlt werden.

Wer sich für einen der Hunde interessiert, kann sich unter Telefon (0151) 72747483 melden. Die Bankverbindung des Refugiums lautet: Refugium für Tiere in Not e.V., DE 75 4265 0150 00008079 74.

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