Der Stadtteilverein „Mein Ickern“ bereitet sich auf Jubiläum vor und hofft auf eine Kirmes

Mein Ickern

800 Jahre Ickern feiert der Stadtteil im Jahr 2020. Der Stadtteilverein „Mein Ickern“ hat sich dafür schon einiges überlegt - ist aber auch noch offen für Vorschläge

Ickern

, 07.10.2019, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Stadtteilverein „Mein Ickern“ bereitet sich auf Jubiläum vor und hofft auf eine Kirmes

Wenn die Weihnachtsbeleuchtung in Ickern abgehängt wird, soll ein Jubiläums-Banner aufgehängt werden. © Marc Frese

Der Countdown läuft. Keine drei Monate mehr und Ickern feiert 2020 sein 800. Bestehen. Bevor es soweit ist, wird der Ickern-Kalender für das kommende Jahr fertig sein und einen Streifzug durch die Geschichte bieten. Entstanden ist er in Zusammenarbeit mit der JVA. 250 Kalender werden gedruckt und zum Selbstkostenpreis verkauft - wo genau, das steht noch nicht fest.

Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Weihnachtsdorf geben. Die drei Hütten am Marktplatz sollen vom 29. November bis 7. Dezember geöffnet sein. Sie stehen Vereinen, Initiativen und Gruppen kostenlos zur Verfügung, um auf sich und ihre Projekte hinzuweisen. Wer etwas vorstellen oder anbieten möchte, kann sich melden unter Tel. 0173 5757055 oder per E-Mail an vorstand@mein-ickern.de.

„800 Jahre Banner“ wird aufgehängt

Wenn die Weihnachtsbeleuchtung Anfang Januar dann abgehängt wird, soll auf der Höhe Marktplatz / Ickerner Strasse ein festliches „800 Jahre Banner“ aufgehängt werden. Details klärt der Verein „Mein Ickern“ um den Vorsitzenden Marc Frese gerade mit der Stadt Castrop-Rauxel.

Fest eingeplant ist zudem, dass der Verein zu Ostern 800. Eier im Volkspark versteckt und von Kindern suchen lässt. Außerdem hat das WLT angekündigt, dass das Bürgerpicknick am 28. August 2020 das Motto „Jubiläum“ aufgreift. Auf jeden Fall soll es wieder ein dreitägiges Festprogramm geben - der Traum von Marc Frese und seinem Team wäre, dass parallel dazu eine Kirmes im Stadtteil auf die Beine gestellt werden könnte.

Gespräche mit Schaustellern

„Da ist aber noch nichts spruchreif“, erklärt Marc Frese im Gespräch mit unserer Redaktion. Der EUV Stadtbetrieb habe im Sommer schon ein Gespräch mit möglichen Schaustellern, die sonst auch in der Altstadt ihre Fahrgeschäfte betreiben, geführt. Jetzt ist ein weiteres Gespräch geplant und dann könne die Planung weitergehen. „Wenn das klappt, wäre das auf jeden Fall ein Kracher“, so Frese.

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Er sieht es als Win-Win-Situation für beide Seiten, wenn die Kirmes parallel zum Stadtteilfest laufen würde. Die Leute seien eh unterwegs und würden dann auch gerne noch über die Kirmes laufen, die Schausteller könnten also mit reichlich Publikumsverkehr rechnen. Für Frese und seinen Verein würde das noch mehr Arbeit bedeuten, davor schreckt er aber nicht zurück: „Es macht ja auch Spaß und ist im Sinne des Vereins.“ Zudem hofft er, dass das Konzept mit der Kirmes nach erfolgreicher Durchführung eventuell sogar jährlich wiederholt werden könne.

Ideen werden noch gesucht

Wer noch Ideen hat, wie das Jubiläum gefeiert werden sollte, kann sich bei Frese unter Tel. 0173 5757055 melden.

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