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Die Bauphase für die neue Kita in Ickern hat begonnen

rnKita am Meisenweg

Der Start der Baumaßnahmen hatte sich immer wieder nach hinten verschoben. Doch jetzt wurde der Grundstein gelegt. Ein Eröffnungstermin für die neue Kita am Meisenweg steht auch schon fest.

Ickern

, 05.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Einen Spatenstich kann man es nicht mehr nennen, denn die Bodenplatte ist bereits gelegt. Doch offiziell eröffnet wurden die Baumaßnahmen für die neue Kita am Meisenweg in Ickern erst jetzt. In ziemlich genau einem Jahr - April 2020 - sollen die ersten Kinder der insgesamt fünf Gruppen unter der Leitung von Miriam Leidag-Tietze ihren Tag in der Kita verbringen.

„Vor ein paar Jahren haben wir in Castrop-Rauxel noch überlegt, wie wir die bestehenden Kindergärten vollbekommen“, sagte Bürgermeister Rajko Kravanja. Jetzt sei das anders. „Gott sei Dank haben wir wieder mehr Geburten“, und Kita-Plätze sind dringend gesucht.

Zahlen und Daten

Das ist die Kita Meisenweg


Betreiber: Caritasverband für die Stadt Castrop-Rauxel Bauausführung: BIB Baackmann Immobilien und Bauträger GmbH Grundstück: 2043 Quadratmeter Außenspielfläche: 1170 Quadratmeter Nutzfläche Kita: 893 Quadratmeter Ausstattung: Massiv Bauweise, Aufzug, Erdwärmepumpe, Fußbodenheizung Geplante Fertigstellung: April 2020 Investitionsvolumen: circa 2 Millionen Euro Gruppen: Zwei U3-Gruppen im Untergeschoss (Typ II für je zehn Kinder), zwei U3-Gruppen (Typ 3 für je 25 Kinder) und eine Mischgruppe (Typ I für 20 Kinder)

Darauf hätte sich die Stadt durchaus neu einstellen müssen, so Kravanja. Aufgrund des jahrelangen Bevölkerungsrückgang hätte schlicht keiner mehr gewusst, „wie so ein Kindergarten genau geplant wird“. Da man nie wisse, was in 30 Jahren sei, wurde die neue Kita auch so konzipiert, dass sie später auch anderweitig verwendet werden könne. Zum Beispiel als Wohnraum.

Erfahrene Baufirma als Partner

Deswegen holte sich die Stadt mit der Firma BIB Baackmann Immobilien und Bauträger GmbH einen erfahrenen Partner mit ins Boot. „Seit 2000 haben wir an 36 Kindergartenprojekten mitgearbeitet“, sagt Geschäftsführer Frederick Baackmann. Es sei eines der Kernkompetenzen des Unternehmens. Kindergärten seien wichtig, weil „da von uns allen die Wurzeln sind. Es ist die Kindheit, über die wir uns unterhalten müssen“, so Baackmann.

Die Bauphase für die neue Kita in Ickern hat begonnen

Freuen sich darüber, dass die Baumaßnahmen endlich losgehen: Regina Kleff (Sozialdezernentin), Veronika Bauckhorst (Caritas), Frederick Baackmann (BIB Immobilien), Anne Steinbock (CDU-Ratsfrau), Bürgermeister Rajko Kravanja und Christel Sperz (FWI-Ratsfrau). © Patrick Radtke

Er hätte gerne schon früher mit der Bauphase für das zweistöckige Gebäude begonnen. Eigentlich war die Eröffnung auch schon für den Herbst 2019 geplant. Doch die Genehmigung wurde erst im Januar erteilt. Nun soll aber alles glatt laufen. „Die Bauzeit schaffen wir in unserem Zeitplan. Was hinter uns liegt, lässt sich nicht mehr ändern, sagt Frederick Baackmann.

Und Bauleiter Heinz Höfker ergänzt: „Ab Montag fangen wir richtig an. Aber begonnen haben wir vor vier Wochen mit den Erdarbeiten.“ 40 Zentimeter Boden musste hochgenommen werden, um die Bodenplatte zu legen. Auch der Kanalanschluss ist schon fertig. Mit Problemen und weiteren Verzögerungen rechnet Höfker nicht.

Bezuschussung von 3500 Euro pro Platz

Auch die Caritas - Träger des Kindergartens - freut sich darauf, wenn alles fertig ist. „Wir planen mit der Eröffnung zum April oder Mai“, sagte Veronika Borghorst, Vorständin des Caritasverbandes Castrop-Rauxel. 50 Kinder hätten ihre Zusage schon bekommen.

Aktuell sei der Verband dabei, Anträge zur Bezuschussung im Rahmen des Bundesinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung auszufüllen. 3500 Euro stellt der Bund pro Platz zur Verfügung. 10 Prozent davon muss allerdings der Träger zahlen.

Die Bauphase für die neue Kita in Ickern hat begonnen

Die Bodenplatte ist bereits gelegt, viel Material auf der Baustelle gelagert. Ab Montag, 8. April, wird hier in die Hochphase der Bauarbeiten gestartet. © Patrick Radtke

Einige Details sollen erst während der Bauphase geklärt werden. Dazu gehört auch die beengte Parkplatzsituation. Hier sind zehn neue Plätze zum Bringen und Abholen vorgesehen. Aber auch innerhalb der Mauern ist noch Spielraum. Und wenn es nach Backmann geht, ist das durchaus gewollt: „Hier ist viel Platz für Kreativität“.

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