Die LKW-Dauerparker bekommen Hilfe aus Castrop-Rauxel

HABINGHORST/ICKERN Am Donnerstag eine warme Dusche und am Freitag eine warme Suppe: Die beiden ukrainischen LKW-Fahrer, die im Habinghorster Industriegebiet festsitzen und auf neue Aufträge warten, sind überwältigt von der Herzlichkeit der Castrop-Rauxeler. Rodica und Peter Arandjelovitsch, die in Ickern ein Metallbau-Unternehmen betreiben, haben die Brummifahrer am Freitag zum Essen eingeladen.

von Von Christoph Witte

, 09.01.2009, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anatolin Pradchenko (37) und Jewgeni Shkurenko (47) aus der Ukraine

Anatolin Pradchenko (37) und Jewgeni Shkurenko (47) aus der Ukraine

„Als sie von dem Schicksal der beiden Männer in den Ruhr Nachrichten gelesen haben, haben sie mich sofort angerufen“, erzählt Svetlana Schendel.

Die Deutsch-Rumänin ist eine Freundin der Arandjelovitschs und spricht fließend Russisch. Sie sollte den Ukrainern das Angebot eines Mittagessens unterbreiten. „Die beiden haben sich riesig über so viel Freundlichkeit gefreut. Das hätten sie noch nie erlebt.“

Ein herzliches Dankeschön

So haben die wartenden Fernfahrer von einer anderen Firma auch einen Akkumulator zum Betrieb ihrer Standheizung erhalten. Damit sparen sie teuren Sprit. „Jewgeni und Anatolin möchten sich ganz herzlich für die Anteilnahme bedanken“, übersetzt Svetlana Schendel.

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