Die Paulusgemeinde ist zurück in der Heimat

Wichernhaus nach Umbau

Eine kleine Zeitreise durch die vergangenen 14 Monate und ein großes Büffet: Die Castroper Altstadt-Christen haben am Freitag nach mehr als einem Jahr Umbauzeit wieder das Wichernhaus beziehen können. Zum Festakt gab es Worte des Dankes und des Lobes.

CASTROP

, 10.04.2016 / Lesedauer: 2 min
Die Paulusgemeinde ist zurück in der Heimat

Wiedereröffnung Wichernhaus. Der Saal war mit 250 Besuchern sehr gut gefüllt

Nichts als froh gestimmte Menschen, zahlreiche warme Worte des Dankes und Lobes, eine Foto-Zeitreise durch 14 Monate Bauzeit und nicht zuletzt ein herzhaftes griechisches Büffet sowie Live-Musik von Hidden Rose: Die evangelischen Altstadt-Christen haben am Freitag Abend nach 14 Monaten Umbauzeit ihre Rückkehr ins Wichernhaus gefeiert.

Der schönste Saal der Stadt

Und zwar im wohl jetzt schönsten Saal der Stadt. Der durch die innenarchitektonische Frischzellenkur unter Federführung des Architektenbüros Jarzina, Winkelmann, Ruttkowski, mit der wieder freigelegten Tonnendecke erheblich an Helligkeit und Wärme gewonnen hat.

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Die Paulusgemeinde ist wieder ins Wichernhaus gezogen

Nichts als froh gestimmte Menschen, zahlreiche warme Worte des Dankes und Lobes, eine Foto-Zeitreise durch 14 Monate Bauzeit und nicht zuletzt ein herzhaftes griechisches Büffet sowie Live-Musik von Hidden Rose: Die evangelischen Altstadt-Christen haben am Freitag Abend nach 14 Monaten Umbauzeit ihre Rückkehr ins Wichernhaus gefeiert.
10.04.2016
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Wiedereröffnung Wichernhaus Vorhang auf zu 102 Jahren Geschichte© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus Das griechische Büffet lieferte der bekannte heimiische Gastronom Thomas Peitos 2. v. r.© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus Pastor Arno Wittekind führte durch eine Zeitreise© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus. Der Saal war mit 250 Besuchern sehr gut gefüllt© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus Pastor Arno Wittekind führte durch eine Zeitreise© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus Pastor Wittekind überreicht Thilo Schrammen (r.) eine uralte Keramikleuchtenfassung. Der Urgroßvater Schrammen hatte sie 1914 eingebaut© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus Pator Hans-Jürgen Knipp hielt eine kurze Andacht. Die Musikerin Sonja Heese (r.) leitete die musikalischen Einlagen© Foto: Fritsch
Wiedereröffnung Wichernhaus Geschmackvoll eingerichtet: Das neue Eingangsfoyer© Foto: Fritsch
Schlagworte Castrop-Rauxel

„Dass das Ganze so geworden ist, finde ich einfach nur grandios“, fasste der für die Organisation des Umbaus zuständige Pfarrer Arno Wittekind seine Bewunderung und das allgemeine Empfinden für das nun so gut wie vollendete Werk zusammen. Dass dabei trotz einiger böser Überraschungen im Keller weder der zeitliche Rahmen noch das Budget von 1,6 Millionen Euro überzogen wurde, stimmte die Verantwortlichen natürlich noch froher.

Vortrag und Fotografien

Nach einer kurzen geistlichen Einführung durch Pfarrer Hans-Jürgen Knipp ließ Wittekind in einem durch zahlreiche Fotografien ergänzten Vortrag noch einem im Kurzdurchlauf die vergangenen 14 Monate Revue passieren. Stellvertretend für sämtliche Handwerker schenkte Wittekind Thilo Schrammen eine alte Keramik-Lichtfassung von 1914. Die seinerzeit vom Urgroßvater Schrammens neu gegründete Castroper Firma hatte 1914 den Auftrag für die Elektrik erhalten.

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So liefen die Umbauarbeiten am Wichernhaus

Der Umbau des Wichernhauses der Evangelischen Paulus-Gemeinde in der Altstadt hat sich zu einer Großbaustelle entwickelt. Die Freilegung der Tonnendecke des altehrwürdigen Saales ist das Prunkstück. Aber auch in den anderen Räumen ist viel zu tun - zu sehen in unserer Fotostrecke.
12.06.2015
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Marodes Rohr Wichernhauskeller© Foto: Arno Wittekind
Eingerüsteter Wichernhaussaal© Foto: Arno Wittekind
Großbaustelle Wichernhaus, Zentraler Raum derneuen Tagespflege© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Spendentafel im Eingangsbereich der Lutherkirche© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Bauarbeiten im Bereich einer lecken Leitung© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Blick in das Kellergeschoss, wo die neue Tagespflege einzieht© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Die Kinderarche bleibt so erhalten© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Plan im Saal© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus. Blick von unten auf Bühne und Deckengerüst© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Pfarrer Arno Wittekind vor einer Stelle mit der Originalfarbe© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Notiz des Handwerkers von 1961 (Ausriss): Decke wurde fertig gemacht am 3. Mai 1961 von Firma J. und B. Wendker Herten i./Westf.
M. Th.© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus Freigelegtes Tonnendach mit oberem Teil der Bühne© Foto: Michael Fritsch
Großbaustelle Wichernhaus: Viel zu tun haben die Handwerker und Bauarbeiter momentan bei den Renovierungsarbeiten.© Foto: Michael Fritsch
Schlagworte Castrop-Rauxel

Dass nicht nur die evangelischen Christen ein gutes Stück Heimat zurückerhalten haben, sondern künftig auch die Stadtgesellschaft stärker von dem renovierten Wichernhaus profitieren könnte, deutete Kirchmeister Dieter Böhm an: „Mich würde es freuen, wenn künftig auch mehr Livekonzerte oder Lesungen hier stattfinden würden“, sagte er.  

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