Die Stadt ist sauberer geworden

"Platzverweis dem Dreck"

Zum 13. Mal sammelten am Samstag 22 Gruppen Müll im gesamten Stadtgebiet. Die Aktion „Platzverweis dem Dreck“ läuft noch bis kommenden Mittwoch. Ab Montag beteiligen sich auch die Kindergärten und Schulen an der Aktion.

CASTROP-RAUXEL

von Von Marc Siekmann

, 17.03.2013, 15:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Oberschützen Obercastrop räumten im Stadtgarten auf: Olaf Glosch (v.l.), Gerd Simon und Hans-Joachim Hahn.

Die Oberschützen Obercastrop räumten im Stadtgarten auf: Olaf Glosch (v.l.), Gerd Simon und Hans-Joachim Hahn.

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Platzverweis

22 Gruppen beteiligten sich am Samstag der 13. Aktion "Platzverweis dem Dreck". 400 Erwachsene und 600 Kinder werden noch bis Mittwoch dafür sorgen, dass die Stadt erneut ein bisschen sauberer geworden ist.
17.03.2013
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Kinder aus dem BoGi's räumten in der Altstadt auf.© Foto: Engel
Die Sportschützen Obercastrop waren im Stadtgarten aktiv: v.l. Olaf Glosch, Gerd Simon und Hans-Joachim Hahn.© Foto: Engel
Diese Anwohner räumten am Kastanienweg auf.© Foto: Hanna Fenner
Die DoCas-Blinker in Aktion.© Foto: Hanna Fenner
Saubermachen in der Kleingartenanlage Castrop Süd.© Foto: Hanna Fenner
Saubermachen in der Kleingartenanlage Castrop Süd.© Foto: Hanna Fenner
Saubermachen in der Kleingartenanlage Castrop Süd.© Foto: Hanna Fenner
Die EUV-Mitarbeiter Maibaum und Elsner luden die "gesammelten Werke" ins Müllfahrzeug.© Foto: Hanna Fenner
Die SPD Obercastrop war ebenfalls mit von der Partie.© Foto: Hanna Fenner
Svenja van Holten und eine Freundin machten ebenfalls mit.© Foto: Hanna Fenner
Das BoGi's war zum dritten Mal dabei.© Foto: BoGi's
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Castrop-Rauxel ist wieder ein Stück sauberer geworden. Diesen Eindruck bestätigt Hanna Fenner, Servicebeauftragte des EUV: „Die Regelmäßigkeit der Aktion scheint einen positiven Effekt zu haben. Natürlich gibt es neue Problemherde, aber die Resonanz der Bevölkerung ist durchweg positiv.“ Beeindruckt zeigte sie sich über die Unterstützung: „Bis Mittwoch werden zirka 400 Erwachsene und 600 Kinder mitgemacht haben. Wir haben sogar Teilnehmer aus Dortmund und Euskirchen."

Auch Bürgermeister Johannes Beisenherz war begeistert: „Diese Unterstützung braucht die Kommune. Ohne bürgerschaftliches Engagement können wir Castrop-Rauxel nicht so sauber halten, das kostet einfach zu viel Geld.“ Trotz dieser positiven Bilanz der letzten Jahre bleiben die typischen Problemzonen: „Die Situation am Verbindungsweg von der Bodelschwingher Straße zu Edeka Richter auf Schwerin stellt ein echtes Problem dar. Trotz tiefgehender Maßnahmen sind dort immer noch große Mengen an Plastikmüll aufzufinden“, so Fenner.

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22 Gruppen beteiligten sich am Samstag der 13. Aktion "Platzverweis dem Dreck". 400 Erwachsene und 600 Kinder werden noch bis Mittwoch dafür sorgen, dass die Stadt erneut ein bisschen sauberer geworden ist.
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Kinder aus dem BoGi's räumten in der Altstadt auf.© Foto: Engel
Die Sportschützen Obercastrop waren im Stadtgarten aktiv: v.l. Olaf Glosch, Gerd Simon und Hans-Joachim Hahn.© Foto: Engel
Diese Anwohner räumten am Kastanienweg auf.© Foto: Hanna Fenner
Die DoCas-Blinker in Aktion.© Foto: Hanna Fenner
Saubermachen in der Kleingartenanlage Castrop Süd.© Foto: Hanna Fenner
Saubermachen in der Kleingartenanlage Castrop Süd.© Foto: Hanna Fenner
Saubermachen in der Kleingartenanlage Castrop Süd.© Foto: Hanna Fenner
Die EUV-Mitarbeiter Maibaum und Elsner luden die "gesammelten Werke" ins Müllfahrzeug.© Foto: Hanna Fenner
Die SPD Obercastrop war ebenfalls mit von der Partie.© Foto: Hanna Fenner
Svenja van Holten und eine Freundin machten ebenfalls mit.© Foto: Hanna Fenner
Das BoGi's war zum dritten Mal dabei.© Foto: BoGi's
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Besonders verärgert zeigte sich der KGV Castrop-Rauxel-Süd über den Bereich McDonalds und Ernst-Barlach-Gymnasium: „Was wir dort an Plastikbechern, Tüten und sonstigem Müll finden, ist erschreckend. Das verrottet ja alles nicht“, zeigt sich der Vorsitzende Ricken verärgert. Die Möglichkeiten der Kommune seien in beiden Fällen begrenzt, erklärt Beisenherz. Wichtig sei es, dass die Eltern ihren Kindern ein gutes Vorbild seien und Aktionen wie „Platzverweis dem Dreck“ schon in Kindergärten und Schulen durchgeführt würden. Damit diese Regelmäßigkeit erhalten bleibt, überlegen EUV und Stadt, die Aktion im Herbst zu wiederholen. „Mit dieser Resonanz kann man dann noch mehr bewegen“, hofft Fenner.

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