Die Studie: Erhalt von Kleingärten steht im Vordergrund

CASTROP-RAUXEL/DÜSSELDORF Umweltminister Eckhard Uhlenberg lobt die Kleingärten als Orte der Freizeit und Entspannung, als Erholungsraum für Spaziergänge und wies ihnen eine große Bedeutung als städtische Grünfläche zu. "Sie sind Orte der gesellschaftlichen Integration, des multikulturellen Miteinanders und Teil der Stadtkultur", so der Minister.

von Von Christoph Witte

, 03.03.2009, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg.

Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg.

Neben Castrop-Rauxel (15 Vereine, 33,4 ha Kleingartenfläche, 713 Parzellen) wurden repräsentativ Gelsenkirchen, Ibbenbüren, Köln, Krefeld, Meerbusch, Oer-Erkenschwick, Paderborn, Soest und Velbert für die Studie ausgewählt. Ausgewertet wurden umfassende Befragungen und Experteninterviews. Herausforderungen der Zukunft werden sein: der bevorstehende Generationenwechsel, zunehmende Anforderungen an das Ehrenamt, komplexer werdende rechtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des Freizeitverhaltens. 

Zukünftig wird der Erhalt von Kleingärten durch Umbau und Sanierung im Vordergrund stehen und weniger der Neubau und die Ausweitung von Kleingartenanlagen. Minister Uhlenberg: "Die Studie belegt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit, Vielfalt und Kreativität, die das Kleingartenwesen schon immer ausgezeichnet haben."

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