Die Wochenend-Überraschung: Kreis-Inzidenz immer noch unter 200

Coronavirus

Viele hatten erwartet, dass die Inzidenz im Kreis am Wochenende über die kritische 200er-Schwelle steigt. Doch es ist anders gekommen. Damit haben auch die Geschäfte länger geöffnet als gedacht.

Castrop-Rauxel

, 18.04.2021, 10:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kreis-Inzidenz liegt immer noch knapp unter der 200er-Schwelle.

Die Kreis-Inzidenz liegt immer noch knapp unter der 200er-Schwelle. © Grafik: Martin Klose

195,6 – so hoch ist die Inzidenz, die das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) am Sonntag (18.4.) für den Kreis Recklinghausen ausweist. Damit liegt der Wert zwar 3,1 Punkte höher als noch am Samstag. Aber immer noch unter dem kritischen Schwellenwert von 200. Viele hatten erwartet, dass der Kreis den Wert am Wochenende reißt.

Landrat Bodo Klimpel und die Kreisstädte hatten angesichts der stark steigenden Infektionszahlen am Donnerstag noch beschlossen, ab einer Inzidenz von 200 die Notbremse zu ziehen. Genauer: Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis an drei Tagen in Folge die 200 überschreiten, soll ab dem übernächsten Tag die Notbremse gelten.

Ab dann soll zum Beispiel Einkaufen mit negativem Test nicht mehr möglich sein. Da die Inzidenz weiterhin unter 200 liegt, bleiben die Geschäfte in Castrop-Rauxel in jedem Fall noch einige Tage geöffnet. Frühestens Freitag könnte dicht sein. Aber nur, wenn die Inzidenz die kommenden drei Tage über 200 liegt.

Castrop-Rauxel nicht mehr Inzidenz-Spitzenreiter

Die Inzidenz, die der Kreis ausweist und die etwas aktueller ist als die des LZG, hat die Schwelle mit 200,1 am Sonntag schon geknackt. In Castrop-Rauxel ist der Wert auf 241,3 leicht gesunken. Damit hat die Europastadt das erste Mal seit Tagen nicht die rote Laterne: Herten liegt bei 242,6.

In Castrop-Rauxel sind von Samstag auf Sonntag 28 Neuinfektionen hinzugekommen. Derzeit gelten 453 Einwohner als akut mit Corona infiziert, das sind elf mehr als am Vortag. 17 weitere gelten als genesen.

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