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Diese Castrop-Rauxeler Schulen werden im Sommer 2016 saniert

Wer will fleißige Handwerker seh’n, der muss in den Sommerferien in die Schulen gehen. Denn die großen Ferien, in denen die Schulen mehr als sechs Wochen geschlossen sind, sind traditionell die Zeiten der Renovierungen. Wie bereits zu Beginn der Sommerferien berichtet, hat die Stadtverwaltung ihre Arbeitsaufträge an insgesamt neun Schulen im Stadtgebiet vergeben. Das finanzielle Gesamtvolumen der Arbeiten beträgt nach Angaben der Pressestelle 1,3 Millionen Euro. Wie es weiter hieß, können einige der teilweise umfangreichen Maßnahmen nicht bis zum Ende der Ferien am 24. August abgeschlossen werden, so dass zu Beginn des Schuljahres 2016/17 noch teilweise Beeinträchtigungen für den Schulunterricht zu befürchten sind, die sich aber auf das erforderliche Minimum beschränken sollen. Wir haben uns auf den Baustellen umgesehen und die Arbeiten mit der Kamera begleitet.
04.08.2016
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Der mit Abstand höchste Sanierungsbedarf besteht an der Willy-Brandt-Gesamtschule an der Bahnhofstraße. Dort werden in diesem Jahr 545.000 Euro hineingesteckt.
Obgleich das Gebäude im Vergleich zu vielen anderen Schulgebäuden in Castrop-Rauxel mit rund drei Jahrzehnten noch vergleichsweise jung ist, haben sich dort bereits Schäden in Millionenhöhe aufaddiert.© Foto: Michael Fritsch
Schon an der Eingerüstung ist zu sehen, was dort an Arbeiten anfällt - nämlich neue Fenster am Hauptgebäude. An der Sporthalle wird das Dach erneuert sowie innen die Umkleidekabinen.© Foto: Michael Fritsch
Der mit 252.000 Euro zweitgrößte Posten fließt in die Arbeiten an der Cottenburgschule auf Schwerin. Dort geht es im Wesentlichen um die Schülertoiletten auf beiden Etagen sowie um die Sanierung der Beleuchtung.© Foto: Michael Fritsch
Wie berichtet, ist auch der Hof in einem sehr schlechten Zustand, doch dafür werden zunächst keine Mittel aufgewendet.© Foto: Abi Schlehenkamp
Nur unwesentlich weniger Geld, nämlich 220.000 Euro, fließen in die Wilhelmschule im benachbarten Stadtteil Dorf Rauxel. Sie zählt zu den altehrwürdigen Gebäuden der Stadt, von denen eine ganze Menge noch aus dem Kaiserreich stammen, im Laufe der Zeit aber häufig andere Namen bekommen haben.
Auch in der Wilhelmschule wird das Geld in die Sanierung von Toiletten gesteckt, was von vielen Eltern auch als bitter nötig empfunden wurde.© Foto: Michael Fritsch
Darüber hinaus fließt Geld, das für inklusives Lernen angelegt wird. In zwei Klassenräumen wird nämlich die Akustik verbessert, sodass dort in Zukunft auch Schüler mit Hörbehinderung unterrichtet werden können.© Foto: Abi Schlehenkamp
Die übrigen Maßnahmen sind allesamt weniger umfangreich. 136.000 Euro fließen in die Sporthalle der ehemaligen Friedrich-Harkort-Schule in Merklinde, die bekanntermaßen seit drei Jahren keine Schule mehr ist, aber im Laufe des Leerstandes zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut wurde.© Foto: Andrea Schmidt (Stadt)
Während in der eigentlichen Schule noch Flüchtlinge wohnen, ist die Sporthalle bereits leergezogen worden und soll nach der Sanierung auch wieder als solche genutzt werden. Insbesondere der SuS Merklinde hatte in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen, dass die Halle für seine Nachwuchsarbeit im Stadtteil unverzichtbar ist und deshalb auch nicht von der Stadt aufgegeben werden dürfe.© Foto: Michael Fritsch
Das war vor der Flüchtlingskrise allerdings schon einmal der Fall, als das komplette Areal an einen Privatinvestor veräußert werden sollte. Mittlerweile stehen die Chancen für einen langfristigen Erhalt der Turnhalle allerdings wieder besser.© Foto: Michael Fritsch
Die Verbesserung der Beleuchtung steht im Mittelpunkt der Sanierungen an der Erich-Kästner-Grundschule im Ortsteil Habinghorst. Dort werden insgesamt 50.000 Euro in neue Lampen am Schulgebäude und der Sporthalle gesteckt. Wie bereits berichtet, wird an dem Standort auch noch eine Aufwertung des Schulhofes im Rahmen des Programms Soziale Stadt Habinghorst vorgenommen. Diese findet allerdings erst im kommenden Jahr statt.
40.000 Euro kosten die neuen Toiletten in der Franz-Hillebrand-Schule, die kurzfristig noch in das Programm aufgenommen wurde.© Foto: Michael Fritsch
Die Sekundarschule Süd erhält an beiden Standorten Verbesserungen in Höhe von 26.000 Euro. An der Kleine Lönsstraße werden die Flure neu verputzt, an der Schillerstraße wird die Fassade saniert.
Die Martin-Luther-King-Schule erhält auf ihrem Schulhof einen Prallschutz. Außerdem wird der Zaun ausbessert (25.000 Euro).© Foto: Michael Fritsch
Der mit 8000 Euro kleinste Einzelbetrag fließt in die Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums. Dafür sollen die Beleuchtung erneuert, die Sitzbankreihen ausgebessert und die Deckenkonstruktion überprüft werden.© Foto: Sylvia Schemmann
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