Diese Corona-Regeln gelten ab Mittwoch im Kreis Recklinghausen

Coronavirus

Welche Corona-Regeln müssen Sie am Mittwoch in Castrop-Rauxel, Haltern und dem gesamten Kreis Recklinghausen beachten? Welche Lockerungen gelten genau? Die große Übersicht.

Castrop-Rauxel

, 02.06.2021, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ab Mittwoch (2.6.) dürfen die Gastronomen im Kreis Recklinghausen ihre Innenbereich öffnen.

Ab Mittwoch (2.6.) dürfen die Gastronomen im Kreis Recklinghausen ihre Innenbereiche öffnen. © Ann-Kathrin Gumpert

Seit Mittwoch (2.6.) gelten neue Corona-Regeln. Die Inzidenz im Kreis lag bis Montag fünf Werktage am Stück unter 50, deshalb konnten Lockerungen heute in Kraft treten. Sie betreffen vor allem das private Miteinander, die Gastronomen, aber auch die Kultur und den Sport.

Grundsätzlich gilt: Trotz aller Erleichterungen wird nicht gerüttelt an den AHA-Regeln. Abstand halten, Hygienemaßnahmen beachten und Alltagsmaske tragen - das muss beachtet werden, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen.

Folgende Regeln gelten am Mittwoch:

Ohne Einschränkungen dürfen sich Angehörige von bis zu drei verschiedenen Haushalten im öffentlichen Raum treffen, um ihre Freizeit zu verbringen. Zudem gilt dies für bis zu zehn Personen, die geimpft, genesen oder vor maximal 48 Stunden getestet worden sind (GGG-Gruppe) und aus verschiedenen Haushalten kommen.

Unter freiem Himmel ist Kontaktsport mit bis zu 25 Menschen möglich. Auch in Hallen darf wieder Kontaktsport betrieben werden - mit bis zu 12 Menschen. Darüber hinaus ist innen (auch in Fitnessstudios) kontaktfreier Sport mit beliebig vielen Menschen erlaubt. Die Kontaktverfolgung muss gewährleistet sein.

Die Öffnung aller Schwimmbäder ist gestattet. Das gilt nur für die GGG-Gruppe und muss mit Personenbegrenzung passieren. Allerdings dürfen die Liegewiesen wieder besetzt werden. Zur Kultur: Museen dürfen ihre Türen öffnen - vorher Termine zu vergeben, ist nicht mehr nötig.

Für den Einzelhandel fallen ebenfalls viele Beschränkungen weg. Nach wie vor muss - siehe AHA-Regel - eine Maske getragen werden. Darüber hinaus aber gilt nur noch, dass sich allein eine Person pro 10 Quadratmeter in einem Laden aufhalten darf - die Kundenanzahl muss also reduziert bleiben.

Selber Grundsatz besteht für die Gastronomie: Die allerdings schnauft wohl am lautesten durch - nach langer Zwangspause darf sie nämlich sowohl den Außen- als auch den Innenbereich öffnen. Der Besuch der Außengastronomie ist ohne einen aktuellen Corona-Test möglich*.

Innen gelten andere Regeln. Hier dürfen nur jene Platz nehmen, die genesen, vollständig geimpft oder getestet sind. Außerdem herrscht Platzpflicht, um die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das gilt ebenso für die außerschulische Bildung. Präsenzunterricht für die GGG-Gruppe ist gestattet, allerdings mit festem Sitzplan.

Auf den Mindestabstand muss dabei nicht geachtet werden. Und: Musikunterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten ist innen mit bis zu 10 Personen möglich. Diese müssen geimpft, genesen oder getestet sein.

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*in einer ersten Version des Textes hatte es geheißen, der Besuch der Außengastronomie sei ohne Test „erforderlich“. Diese missverständliche Formulierung haben wir geändert.

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