Diese Probleme gibt's beim Castroper Wochenmarkt

Standort noch nicht fix

Es ging hin und her, zum Teil in die Fußgängerzone und auch auf den Marktplatz - neuester Stand zum neuen Wochenmarkt: Er ist nicht fertig. Vereinbarungen können erst umgesetzt werden, wenn Erfahrungen gesammelt und Laternen abgebaut sind. Zudem sorgt ein wenig beachteter Ruheraum auf dem Marktplatz für Ärger.

CASTROP

, 02.06.2017, 11:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der neue Wochenmarkt, halb in der Fußgängerzone, halb auf dem Marktplatz in der Altstadt, ist noch nicht „fertig“.

So die Antwort von EUV-Chef Michael Werner auf eine Anfrage der FDP im Wirtschaftsförderungsausschuss. Die FDP wollte wissen, warum getroffene Vereinbarungen noch nicht umgesetzt seien.

Nächstes Treffen am 22. Juni

Bei den Vereinbarungen ging es laut den Liberalen darum, zwischen Targobank und Grobe nur Händler mit leichtem Aufbau zuzulassen, um die Geschäfte und deren Schaufenster nicht zuzustellen. Der Simon-Cohen-Platz solle nur genutzt werden, wenn der Boulevard am Marktplatz-Rand ausgeschöpft sei.

Werner sagte, dass man die Vereinbarungen zum 1. April geschlossen habe und darum nun noch in der Findungsphase sei. „Wir haben festgehalten, dass es alle zwei Monate ein Jour Fixe geben soll. Das ist für den 22. Juni fixiert“, so Werner.

"Müssen bauliche Veränderungen vornehmen"

Dabei wolle man mit dem Sprecher der Markthändler, einem Kaufleute-Vertreter, einem Delegierten jeder Ratsfraktion und den EUV-Fachleuten Schwachstellen anschauen und besprechen. „Wir müssen dafür auch noch ein paar bauliche Veränderungen vornehmen“, so Werner. So werde man Laternen zwischen Targobank und Grobe abbauen, den Besatz der Marktbeschicker dort ändern.

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Das war beim Castroper Frühlingsmarkt 2017 los

Das Wetter hatte den Veranstaltern des Frühlingsmarktes in der Castroper Altstadt zumindest an zwei von drei Tagen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dafür war der Sonntag toll besucht.Hier gibt es die Bilder.
23.04.2017
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Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
Impressionen vom Frühlingsmarkt in der Altstadt.© Foto: Volker Engel
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Durch Sonderveranstaltungen sei man noch nicht in der gewünschten Regelmäßigkeit angelangt. „Beim Frühlingsmarkt, der auf dem Marktplatz stattfand, suchten manche Kunden ihre Stände“, so Werner. „Dann kam die Kirmes, da war wieder alles anders.“ Sein Signal sei: „Wir sind dabei, von jetzt auf gleich geht es aber nicht.“

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Zusätzlicher Ärger um wenig beachteten Ruheraum

Der Bereich rund um den Reiterbrunnen ist mit Bänken und Bäumen ausgestattet. Er war in der Konzeption des neuen Marktplatzes ganz bewusst als Ruheraum konzipiert. Anders als der Streifen an der Ostseite des Platzes, der sogenannte Boulevard, der in die Marktkonzeption einbezogen wird und für Außengastronomie genutzt werden kann. Derzeit nur vom Imbiss Sneks, künftig aber vielleicht auch von weiteren Gastro-Betreibern.

Nun ist der Ruheraum Reiterbrunnen inzwischen aber gerade an Markttagen alles andere als ein Ruheraum, wie Meinolf Finke von der Linken am Mittwoch im Betriebsausschuss 1 monierte: „Gerade einige Textilhändler drängen immer mehr in den Ruheraum, sodass die Bänke dort kaum noch zu nutzen sind.“ Das sei ein Auswuchs, der nicht im Sinne der Stadt ist, habe Finke von der Verwaltung erfahren. Man werde künftig dafür sorgen, dass die Bänke auch und gerade an Markttagen gut nutzbar seien.

Das war am Donnerstag gar nicht der Fall, wie wir bei einer Stichprobe feststellten: Die Bänke waren nicht nur umbaut von Ständen, sondern wurden teils auch als Ablagefläche genutzt. Sitzen war kaum möglich, geschweige denn ein Pausieren mit etwas Ruhe und Abstand zum geschäftigen Markttreiben.

Zu den Pflaster-Flecken
Man habe die Oberfläche für die Bauabnahme komplett fotografiert und dokumentiert. Werner: „Nach jeder Veranstaltung überprüfen wir sie auf Schäden und gleichen das mit Aufstellplänen ab. Dann holen wir uns das Geld für unseren Reinigungsaufwand zurück. Wir lassen das nicht einfach laufen.“

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