Diese Straßen in Rauxel werden bald saniert

Pläne bis 2018/19

Was tut sich wann in Rauxel? Welche Straßen sollen in den Jahren bis 2018/19 saniert werden? Was ist mit dem Busbahnhof, der seit einem Jahr gesperrt ist? Der Chef des Castrop-Rauxeler Stadtbetriebs EUV gab die Antworten. Wir verdeutlichen sie mit einer Karte.

RAUXEL

, 07.07.2015, 05:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf welchen Straßen und Plätzen tut sich etwas?

Die Antwort finden Sie auf unserer Karte. Die rot hervorgehobenen Straßen sollen noch in den Jahren bis 2018/19 neu hergerichtet werden. Die schwarze Straße ist die Victorstraße - das Großprojekt, das 2018/19 ansteht. Oben rechts auf der Karte: der Busbahnhof Berliner Platz.

Wer finanziert die Maßnahmen?

Die Antwort gab Michael Werner, der Chef des städtischen Betriebs EUV (Entsorgung Umweltschutz Versorgung): "Die Maßnahmen werden über den neuen rund neun Millionen Euro starken Investitionsfonds des Bundes finanziert. Wir stehen Gewehr bei Fuß, sobald das Geld da ist." Das Gesamtvolumen in den nächsten vier Jahren beträgt rund vier Millionen Euro. 

Was passiert am Berliner Platz?

Der EUV-Chef versprach eine kurzfristige Wiederherstellung der seit einem Jahr gesperrten Bushaltestelle am Berliner Platz, die in der Vergangenheit wiederholt zu Unmut geführt hat. „Wir gehen unabhängig von dem Rechtsstreit mit der Versicherung ins Risiko“, so Werner.

Was tut sich ansonsten in Rauxel?

Es werde bald kleinere Reparatur- und Verschönerungsarbeiten geben, so Werner. So werde auf dem Kunoplatz eine geklaute Steinkugel ersetzt und zusätzlich im Bereich des renaturierten Deininghauser Baches an der Alleestraße Bänke und Informationstafeln aufgestellt.

Was sagen die Anwohner?

Besonders im Hinblick auf die Victorstraße musste sich Werner einiges an Kritik gefallen lassen. „Eine Luxussanierung der Victorstraße ist das, was wir nicht wollen“, erneuerte einer der Wortführer seine Kritik, die er bereits bei der ersten großen Infoveranstaltung zur Victorstraße am 3. März geäußert hatte.

Seinerzeit war bereits von Werner und dem Technischen Beigeordneten klipp und klar angekündigt worden, dass einige der Anwohner-Wünsche nicht erfüllbar seien, etwa die Ausweisung der Straße als Tempo-30-Zone, Einbahnstraße oder die Verlegung des Linienbusverkehrs auf die Schulstraße.

Auch müssten die Auflagen aus der Ausweisung der Victorstraße als NRW-Alleestraße erfüllt werden, was einen anderen Anlieger auf die Palme brachte. „Ich wohne schon seit Jahrzehnten hier, aber als Allee habe ich die Victorstraße noch nie gesehen“, ließ er wissen.

Kritik gab es auch am Standort des provisorischen Fußgängerüberweges über die Victorstraße für die Schulkinder aus der Rütgers-Siedlung. Hier soll möglicherweise künftig eine Fußgängerampel stehen. „Der Übergang steht an der falschen Stelle“, erklärten Anwohner, weil die Kinder aus der Vördestraße nicht bis dorthin gingen.

Was müssen die Anwohner zahlen?

Das steht noch nicht fest. Erst 2017 würden die rund 200 Eigentümer erfahren, mit wie viel Geld sie dabei seien, bekräftigte Werner. Das gelte im Übrigen auch für die Eckgrundstücke.

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