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Dritte Castroper Demo „Fridays for Future“: Das muss man zum Klimastreik am Freitag wissen

Aktionsbündnis

Die erste Demo war gut besucht, die zweite weniger. Jetzt versuchen es die 30 Köpfe der Initiative Fridays for Future Castrop-Rauxel zum dritten Mal. Alles, was man zum Protest wissen muss.

Castrop-Rauxel

, 23.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Dritte Castroper Demo „Fridays for Future“: Das muss man zum Klimastreik am Freitag wissen

Der Protest im März hatte bisher den größten Zulauf: Rund 500 Teilnehmer machten beim ersten Castrop-Rauxeler Klimastreik unter dem Motto „Fridays for Future“ mit. © Silja Fröhlich

Das Wichtigste vorweg: Am Freitag, 24. Mai, um 13 Uhr findet die nächste Demo des Aktionsbündnisses aus Castrop-Rauxel unter dem Motto „Fridays for Future“ statt.

„Da es sich um einen europaweiten Klimastreik handelt, ist es hier besonders wichtig, dass viele Leute kommen“, sagt Mitorganisatorin Anna Liedtke. Sie ist im Kinder- und Jugendparlament der Stadt und gehört zu den rund 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die zum Orga-Team von „FFF Castrop“ zählen.

Artspace: Am Donnerstag malen die Jugendlichen Plakate

Treffpunkt ist der Castroper Marktplatz. Die Gruppe ruft die Teilnehmer dazu auf, eigene Plakate mitzubringen, wenn gewünscht. „Aber es wird auch wieder einen Artspace geben“, sagt Anna Liedtke: Am Donnerstag, 23. Mai, treffen sich alle, die Bock haben, zum Malen und Basteln um 17 Uhr im Jugendtreff BoGis, Leonhardstraße 2.

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Fridays for Future: Die erste Demo in Castrop-Rauxel

500 Demonstranten zählte der erste "Fridays for Future" Streik in Castrop-Rauxel am Freitag. Mit dabei: Schüler und ihre Unterstützer. Gestreikt wurde fürs Klima, mit bunten Plakaten, Verkleidungen und Gesang.
15.03.2019
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Alle Teilnehmer sammelten sich am Freitagnachmittag am Marktplatz, von wo sie gemeinsam Richtung Rathaus zogen.© Silja Fröhlich
Aufstellung in der Altstadt: hier startete die Demo.© Silja Fröhlich
Mit-Organisatorin Lilli meister war begeistert von dem großen Zulauf. "Das ist so geil, damit hätte ich nie gerechnet."© Silja Fröhlich
Doch es ging über das Plakate-basteln hinaus: manche Schüler verkleideten sich als Tiere.© Silja Fröhlich
Eine Reihe von bunten Plakaten mit raffinierten Sprüchen soll Politiker zum nachdenken anregen.© Silja Fröhlich
Mit dabei: auch die älteren Castrop-Rauxeler unterstützten die Aktion der Jugendlichen.© Silja Fröhlich
Ihre Unterstützung zeigten sie mit selbst-gebastelten Plakaten.© Silja Fröhlich
Das 12-köpfige Organisations-Team machte deutlich: Fridays for Future Castrop-Rauxel.© Silja Fröhlich
Am Engelsburgplatz vorbei ging es für die Demonstranten bei strömendem Regen Richtung Rathaus.© Silja Fröhlich
Bei der Gestaltung der Plakate wurden die Schüler kreativ.© Silja Fröhlich
Mit Liebe zum Detail hatten die Schüler schon vor dem Protest-Marsch gebastelt.© Silja Fröhlich
Der jüngste Protestant: der sechsjährige Jakob.© Silja Fröhlich

Am Freitag ist um 13 Uhr Start am Marktplatz. Zu Beginn wird es ein paar offizielle Worte der Anmelder der Demo geben. Um etwa 13.30 Uhr setzt sich der Zug dann in Richtung Europaplatz / Rathaus in Bewegung - analog zu den ersten beiden FFF-Demos in der Stadt.

Geplante Reden und ein offenes Mikrofon

Auf dem Europaplatz sind zwei weitere Reden geplant. Außerdem wird es wieder ein „Open Mic“ geben: Jeder, der etwas zu sagen hat, kann ans Mikro treten und seine Botschaft kundtun.

Vom Europaplatz geht es dann durch die Stadt wieder zurück zum Marktplatz, wo es noch eine Abschlusskundgebung gibt. Wer genau reden wird, steht noch nicht fest.

Die Gruppe hat zur Demo bei der Polizei 250 Demonstranten angekündigt. Beim ersten Mal am 15. März sollen es rund 500 Teilnehmer gewesen sein. Am zweiten Freitag, der in den Osterferien lag, kamen deutlich weniger.

Aufmerksamkeits-Ziel: lokal, aber auch global

Anna Liedtke sagt: „Natürlich erhoffen wir uns, dass viele motivierte Teilnehmer erscheinen und wir die Aufmerksamkeit der lokalen Politiker erhalten.“ Wichtig sei aber auch, dass es sich um einen „globalen Klimastreik“ handelt: „Wir wollen also Politiker auf der ganzen Welt dazu anstiften, sich mehr um das Klima zu kümmern.“ Auch aus Castrop-Rauxel heraus.

Zum Orga-Team von Fridays for Future Castrop-Rauxel zählen neben Anna Liedtke unter anderem auch Lilli Meister und Lea Leidig. Die Gruppe war auch mit einem Stand auf dem Stadtfest für Demokratie am Sonntag auf dem Europaplatz vertreten.

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