Ecosoil-Geschäftsführer kann Castrop-Rauxelern ihre Sorgen nicht nehmen

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Der geplante Umzug der Firma Ecosoil sorgt für viel Unmut in Castrop-Rauxel. Vergangenen Freitag demonstrierten 170 Menschen gegen mehr Lärm – zurecht?

von Inka Hermanski

Merklinde

, 09.09.2020, 08:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Unternehmen EcosoiL Nord-West GmbH hat in den letzten Wochen für viel Aufregen bei den Castrop-Rauxelern gesorgt. Die Bürger, insbesondere aus Merklinde, protestierten am vergangenen Freitag gegen die Umzugspläne der Bodenaufbereitungsanlage aus dem Stadtteil Riemke nach Gerthe.

Sie befürchten mit der Ansiedlung des 120 Mann schweren Unternehmens würde viel Lärm durch zusätzlichen Verkehr einhergehen.

Vier Tage nach dem Protestmarsch der Anwohner meldet sich der Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Hans-Hermann Hüttemann, erstmals zu Wort. Viel wolle er, solange der Wahlkampf läuft und noch einige wichtige Unterlagen fehlen, jedoch nicht sagen.

Geschäftsführer äußert Unverständnis

„Die Bauvoranfrage ist gestellt“ bestätigt der Geschäftsführer. Die Angst der Castrop-Rauxler kann er ihnen nicht nehmen: „Die Fahrzeuge machen Lärm, das kann ich nicht bestreiten“, sagt Hans-Hermann Hüttemann.

Er wisse jedoch nicht, warum er sich zu der Frage, wie Anwohner vor dem Lärm geschützt werden können, bereits jetzt äußern solle, denn er habe die Information, die Beanspruchung durch den Verkehr läge durchaus im Rahmen.

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Er sagt auch, man strebe den Umzug nach Gerthe an, doch es würden nach wie vor wichtige Unterlagen, sowie Unterschriften fehlen. Daher verstehe er auch nicht, weshalb man sich schon jetzt so aufrege.

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