Victoria Habinghorst startet plagefrei in die Saison, Wiese im Parkbad auch wieder frei

Eichenprozessionsspinner

Gute Nachrichten von der Eichenprozessionsspinner-Front: Die Habinghorster Fußballer sind zurück auf ihrem Sportplatz, und die Wiese im Feibad ist frei. Doch die Ruhe dauert wohl nicht an.

Habinghorst, Ickern

, 30.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Victoria Habinghorst startet plagefrei in die Saison, Wiese im Parkbad auch wieder frei

Der Sportplatz am Gänsebusch und die Tennisplätze des TB Rauxel aus der Vogelperspektive. In den angrenzenden Bäumen hatten es sich die Eichenprozessionsspinner gemütlich gemacht. © Oskar Neubauer

Der Eichenprozessionsspinner hatte Bäume im Parkbad Nord befallen, sodass ungefähr ein Drittel der Liegewiese gesperrt werden musste. Eine Fachfirma sorgte für Abhilfe und die Wiese ist seit dem 8. Juli wieder komplett freigegeben.

Auch in Habinghorst hatte die giftige Raupe ihr Unwesen getrieben und die Fußballer von Victoria Habinghorst von ihrem Sportplatz vertrieben. Es hatte Vorfälle gegeben, bei denen Kinder am Sportplatz im Gänsebusch mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinner in Kontakt gekommen waren.

Der Wald, an dem der Victoria-Platz liegt, ist in Besitz von Rütgers (Rain Carbon). Und eben dieser war komplett vom Eichenprozessionsspinner befallen. Nicht nur die Habinghorster Fußballer hatten Probleme mit den Raupen, sondern auch der TB Rauxel, der als Nachbar sein Vereinsheim im Gänsebusch hat.

Rechnung über 5000 Euro

Letztlich kam es zu einer gütlichen Einigung zwischen Rütgers, TBR und Victoria Habinghorst, sodass die Rechnung von 5000 Euro beglichen werden konnte. „Drei Tage lang war die Fachfirma im Einsatz“, erklärt der Victoria-Vorsitzende Dirk Konisch. Er ist froh, dass das Leiden zunächst ein Ende hat und betont auch vor diesem Hintergrund nochmal die Priorität einer neuen Sportplatzanlage in Habinghorst. Die Fußballer hatten ihre Vorbereitung nach Rauxel ausgelagert, konnten aber jetzt zurück zu in ihre angestammte Heimat und können dort am 11. August in die Saison starten.

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Doch Konisch weiß: Die Raupen kommen im nächsten Jahr wieder. Daher will er schon im Herbst Vorkehrungen treffen und die Bäume mit Gift besprühen lassen. „Sonst landen die Raupen immer wieder in den Bäumen.“

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