Eichenprozessionsspinner sorgt für freie Tage an der Fridtjof-Nansen-Realschule

Raupenfrei in Habinghorst

Jetzt hat die zweite Schule in Castrop-Rauxel aufgrund der gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners geschlossen. Wann die Schüler wieder in die Realschule gehen dürfen: offen.

Habinghorst

, 27.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Eichenprozessionsspinner sorgt für freie Tage an der Fridtjof-Nansen-Realschule

Schädlingsbekämpfer machten den Raupen des Eichenprozessionsspinners am Berufskolleg den Garaus. © Michael Schuh

Am Brückentag Freitag (21. Juni) war die große Absaug-Aktion der Raupennester auf dem Schulhof des Berufskollegs Castrop-Rauxel. Mittwoch zuvor hatte die Schulleitung den Schülern raupenfrei gegeben.

Eine Woche später erhielten jetzt Schüler, Eltern und Lehrer der benachbarten Fridtjof-Nansen-Realschule am Donnerstag (27. Juni) ebenfalls Nachricht: Der Eichenprozessionsspinner ist los. Von einer „großflächigen Belastung des Schulgeländes“ ist in einem Rundschreiben der Schulleitung die Rede. Laufend gingen Meldungen ein über gesundheitliche Belastungen von Schülern, aber auch Lehrern.

Erst einmal zwei Tage geschlossen

Erst einmal wird die Realschule nun am Donnerstag und Freitag (28. Juni) geschlossen bleiben. Wann die Schüler wieder in den Unterricht gehen können, sei noch unklar, da niemand genau wisse, ob die Stadtverwaltung eine Firma findet, die in der Lage ist, noch in dieser Woche alle Nester zu beseitigen.

Der Schulleiter Alfred Horn wolle Schüler, Eltern und Lehrer rechtzeitig über den Fortschritt auf dem Schulgelände informieren, heißt es - damit sie wissen, wann sie wieder in die Schüler kommen dürfen.

Das Berufskolleg Castrop-Rauxel liegt direkt neben der Realschule. Die Schulhöfe gehen ineinander über. Der Hof der städtischen Realschule sei viermal auf den ESP geprüft worden, so eine Stadtsprecherin. Das Berufskolleg liegt in der Trägerschaft des Kreises Recklinghausen.

Aktualisierung um 15.45 Uhr: Gerade meldet sich die Pressestelle des Kreises Recklinghausen bei uns zurück: Kreis- und Stadtverwaltung wollen jetzt doch gemeinsame Sache machen. Die Schädlingsbekämpfungs-Firma, die für den Kreis Recklinghausen ohnehin in diesen Tagen in der Gegend ist, werde die Nester an den Bäumen auf städtischem Grund mit absaugen.

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