Eine neue Variante im Streit um die Alte Eiche in Habinghorst

Alte Eiche

Es klingt im ersten Moment nach einer verrückten Idee, doch sie ist ernst gemeint. BUND und der Verein „Rettet die alte Eiche“ sorgen für Bewegung im Streit um die Alte Eiche in Habinghorst.

Habinghorst

, 03.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine neue Variante im Streit um die Alte Eiche in Habinghorst

Vor Wochen hatten sich Bürger zu einem Picknick unter der alten Eiche getroffen. Nun gibt es Überlegungen, das Gelände rund um den Baum zu kaufen. © Abi Schlehenkamp

Intern diskutieren die Baumschützer, die um den Erhalt der Alten Eiche in Habinghorst kämpfen, schon lange über diesen Vorschlag. Jetzt gehen der Verein „Rettet die alte Eiche“ und der Naturschutzbund BUND damit offensiv in die Öffentlichkeit.

Es geht um ein Kaufangebot für den Grund und Boden, auf dem die 250 Jahre alte Eiche steht. Adressaten sind der Projektentwickler und neue Grundstückseigentümer, die Firma Dreigrund in Herne, und die Stadtverwaltung.

Verein erneuert Kaufangebot für das Areal der alten Eiche

In einer Pressemitteilung des Vereins heißt es unter anderem, der Verein erneuere sein Kaufangebot für das Areal der alten Eiche. Wörtlich: „Wir können uns gut eine Bürger-Eiche vorstellen, deren Standort durch kleine und große Geldbeiträge aus der Bevölkerung gesichert und hergerichtet wird. Einen Baum also, der als planerisches Element mit Wohlfahrtswirkung den Bebauungsplan ‚Wohnen an der Emscher‘ aufwerten und bereichern würde“.

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Der BUND NRW schreibt, man habe bereits am Montag vergangener Woche mit Dreigrund gesprochen und den Kauf der alten Eiche und einer ausreichenden Schutzzone rund um den Baum angeboten. Dieses Kaufangebot werde nun im Namen der BUND NRW Naturschutzstiftung öffentlich erneuert.

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