Entdeckerin über Alicia-Awa Beissert: „Ich habe sofort gewusst, dass sie Potenzial hat“

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Shirley Brug ist die Entdeckerin von Alicia-Awa Beissert und auch Kenneth King kennt die 21-Jährige gut. Im Interview sprechen sie über die Erfahrung bei DSDS und geben ihr Ratschläge.

Castrop-Rauxel

, 20.04.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit wann kennen Sie Alicia-Awa Beissert?

Shirley Brug: Ich habe sie kennengelernt, als sie zwölf war. Ich hatte im Golfclub Castrop-Rauxel einen Auftritt und sie saß im Publikum und hat einfach mitgesungen. Da bin ich zu ihr hingelaufen und habe sie mitsingen lassen. Da habe ich sofort gewusst, dass sie Potenzial hat, also bin ich danach jede Woche zu ihr nach Hause gegangen und habe ihr Gesangsstunden gegeben. Sie war damals noch sehr unsicher und hat immer gesagt, sie könne nicht singen, sie käme nicht zu den hohen Tönen. Aber ich habe ihr das Vertrauen gegeben und ihr gesagt, es braucht Zeit und Selbstbewusstsein.

Kenneth King: Wir haben uns 2015 kennengelernt, als ich das erste Mal in Wattenscheid beim Weinfest aufgetreten bin.

Was macht Alicia-Awa aus?

Shirley Brug: Sie hat einfach das Gesamtpaket, das habe ich ihr immer gesagt. Ich habe ihr gesagt, nutz das aus, es ist ein Geschenk Gottes. Sie hat das Aussehen und die Stimme. Und ich habe immer gesagt, sie soll so bleiben, wie sie ist, das macht sie authentisch.

Kenneth King: Ich finde, sie hat eine gute Stimme. Wie sie sich entwickelt hat, ist eine Überraschung für mich. Sie hat in kurzer Zeit richtig Gas gegeben und man sieht auf der Bühne, dass sie wirklich will. Sie hat alles, den sexy Look, den jede Frau auf der Bühne haben will, die Stimme, Charisma und diese Ausstrahlung, die man als Künstler braucht.

Entdeckerin über Alicia-Awa Beissert: „Ich habe sofort gewusst, dass sie Potenzial hat“

Mit Kenneth King stand Alicia-Awa beim Weinfest in Wattenscheid gemeinsam auf der Bühne. © Gerd Kaemper

Wie bewerten Sie die bisherigen Auftritte von Alicia-Awa bei DSDS?

Shirley Brug: Alicia hat bis jetzt schwere Nummern gesungen, die ihr eigentlich nicht so liegen.

Kenneth King: Der zweite Auftritt war wunderbar, sehr sehr gut. Sie kam dem Original nah. Ihre Bühnenpräsenz hat mir gefallen.

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Was würden Sie Alicia-Awa raten?

Shirley Brug: Privat sollte sie auf ihre Eltern hören. Ihre Mutter ist ihr größter Fan und ihr Stiefvater ein guter Berater. Sie hat die Unterstützung von beiden. Musikalisch liebe ich es am meisten, wenn sie Balladen singt. Dann kommen die Emotionen, daran haben wir auch gearbeitet. Dann kann sie zeigen, dass sie ein normales Mädchen ist, dass auch Gefühle zeigen kann. Ich glaube, wenn sie einen Song von Rihanna singen könnte, würde die Sonne aufgehen.

Kenneth King: Wenn man ein Lied singt, sollte man sich nicht mit dem Künstler vergleichen, von dem das Lied eigentlich stammt. Alicia muss die Lieder für sich selbst erfinden. Ein Künstler kann jedes Lied singen, aber er muss immer seinen eigenen Weg finden, das Lied neu zu interpretieren.

Entdeckerin über Alicia-Awa Beissert: „Ich habe sofort gewusst, dass sie Potenzial hat“

Kenneth King kennt Alicia-Awa Beissert schon lange und ist über ihre Entwicklung überrascht. © Patrick Radtke

Wer ist der größte Konkurrent für Alicia-Awa bei DSDS?

Shirley Brug: Musikalisch ist Nick Ferretti der beste Kandidat. Aber er hat einen Nachteil, weil er etwas älter ist und nicht so viele Teenie-Mädchen hat, die für ihn schwärmen. Deswegen sage ich Davin Herbrüggen. Man muss eben auch Fans haben. Und ich glaube, da hat Alicia durch ihren Instagram-Auftritt auch gute Chancen.

Kenneth King: Auch Meiner Meinung nach ist das Davin Herbrüggen. Er ist gefährlich, denn er hat wirklich was drauf und fühlt sich wohl, wenn er anfängt zu singen. So muss ein Künstler sein, er hat keine Angst. Nick Ferretti ist ein Profi und auch älter als alle anderen da. Ich hoffe, dass er auch mal mit Playback spielen muss. Alle mussten es machen, nur er kann da mit seiner Gitarre stehen.

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