EUV investiert 200.000 Euro in die Ausbesserung des Krickestegs

Brückensanierung

Endlich passiert etwas am Krickesteg, der Fußgängerbrücke über den Altstadtring. Für eine Gesamtsanierung waren 450.000 Euro genannt worden, der EUV investiert jetzt 200.000 in Ausbesserungen.

Castrop

, 12.07.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Krickesteg ist gerade einmal 25 Jahre alt und trotzdem schon massiv sanierungsbedürftig.

Der Krickesteg ist gerade einmal 25 Jahre alt und trotzdem schon massiv sanierungsbedürftig. © Tobias Weckenbrock

Der Stadtbetrieb EUV nimmt jetzt endlich Ausbesserungs- und Sanierungsarbeiten an der Erin-Brücke, auch Krickesteg genannt. Die Maßnahme beginnt am Montag, 13. Juli.

Für die Dauer der Sanierung muss die 1995 gebaute Fußgänger-Brücke, die vom Einkaufszentrum Widumer Platz zum Erin-Park führt, laut EUV-Sprecherein Sabine Latterner komplett für Passanten gesperrt werden.

Da der Fortschritt der Arbeiten stark wetterabhängig sei, werden die voraussichtlich erst im Oktober abgeschlossen sein.

Bodenbelag und Korrosionsschäden

Im Zuge der Baumaßnahme werde der Bodenbelag der Brücke erneuert. Zudem sollen Korrosionsschäden an der Konstruktion behoben werden. Und in Teilbereichen soll auch der Anstrich der Brücke erneuert werden.

Sabine Latterner: „Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich insgesamt auf circa 200.000 Euro.“

Ein Zeitungsausschnitt von 1995. Damals hatten die Arbeiten zur Errichtung des Krickestegs begonnen.

Ein Zeitungsausschnitt von 1995. Damals hatten die Arbeiten zur Errichtung des Krickestegs begonnen. © Orwat

Der Krickesteg gehört schon lange zu den besonderen Sorgenkindern unter den Brücken in Castrop-Rauxel. Hier wurde schon vor längerer Zeit Probleme mit der Entwässerung und dem Asphalt festgestellt. Bei Sonnenschein erhitzt sich die Stahlkonstruktion stark, kühlt aber auch schnell wieder ab.

Probleme wurden schon 2017 thematisiert

Damit einher geht ein stetiges Ausdehnen und Zusammenziehen des Materials, das die Probleme verursacht, erläuterte Michael Werner vom EUV-Vorstand bereits im März 2017.

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Die Kosten einer Gesamt-Sanierung wurden damals mit rund 450.000 Euro angegeben. Ausgegeben wird jetzt also knapp die Hälfte.

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