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Evangelische Kirche eröffnet Castrop-Rauxels neuen Container-Kindergarten

rnKita am Stadtmittelpunkt

Vor zwei Jahren entstand die Idee einer Kita aus Containern, oder Modulen, wie man heute sagt. Ab Mittwoch tollen die Kinder am Stadtmittelpunkt darin herum. Mit einem Kuschel-Elefanten.

Castrop-Rauxel

, 02.04.2019 / Lesedauer: 4 min

Kita-Leiterin Marianne Ludwig-Rosenstock ist voller Vorfreude, als am Dienstagvormittag ein Pressetermin zur Eröffnung läuft. „Hier steckt auch ein Stück von meinem Herzblut drin“, sagt sie, lächelt und präsentiert voller Stolz die 38 Module, aus denen die neue Kindertageseinrichtung am Europaplatz, direkt an der Ostseite des Rathauses, besteht.

620 Quadratmeter umbauter Raum wurden seit der Einreichung des Bauantrags am 20. Dezember 2018 hier geschaffen, der für 76 Kinder nun Tag für Tag Lebensmittelpunkt sein wird. 14 Kita-Plätze davon sind für die jüngsten (unter drei Jahre) vorgesehen, 62 für altere Kinder.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Ein Rundgang durch die neue modulare Kita

Die neue modulare Kita an der Ostseite des Rathauses wurde veröffentlicht. Wir haben die ersten Einblicke in Fotos.
02.04.2019
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Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Fotos vom Rundgang durch die neue modulare Kindereinrichtungsstädte an der Ostseite des Rathauses. Es gibt viele verschiedene Themenideen und Spielmöglichkeiten für die Kinder.© Patrick Radtke
Sozialdezernentin Regina Kleff, Kita-Leiterin Marianne Ludwig-Rosenstock, Claudia Wimber, Bereichsleiterin Kinder- und Jugendförderung in der Stadtverwaltung, Elisabeth Weyen, Geschäftsführerin Kindergartengemeinschaft beim Evangelischen Kirchenkreis Herne/Castrop-Rauxel, Bürgermeister Rajko Kravanja und Superintendant Reiner Rimkus.© Patrick Radtke
Das Team und die Förderer der neuen modularen Kindertageseinrichtung sind voller Vorfreude auf den Start.© Patrick Radtke

Allerdings werden die unterschiedlichen Altersgruppen nicht komplett getrennt sein. Man hat ein offenes Konzept ausgearbeitet, und das zieht sich durch die gesamte Anlage. Die Kinder sollen zum Beispiel in der Cafeteria alle gemeinsam essen - und können vorher in der Küche mit den Betreuerinnen schnibbeln, backen und werken.

Der Außenbereich wird noch ausgebaut

„Die Cafeteria spielt eine besondere Rolle“, sagt Marianne Ludwig-Rosenstock. Ab 10 Uhr ist sie erst einmal geschlossen. „Die Kinder sollen hier auch lernen, abzuwarten. Das ist eine wichtige Kompetenz für das spätere Erwachsensein.“

Video
Castrop-Rauxels erste Container-Kita am Rathaus

Nicht nur hinter diesem Raum stecken tiefergehende Ideen. Auch der Schlafraum, die Sporthalle, der Waschraum mit Toiletten in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Wasserhähnen, ein Philosophieraum, der Raum für Rollenspiele oder der Bauraum voller Autos und Bausteine zeigen: Hier waren Leute am Werk, die sich Gedanken gemacht haben. Und dann ist da ja noch der kuschelige Elefant: Der soll den Kindern ab Mittwoch bei der Eingewöhnung helfen. Das besondere hier ist ja: Alle 55 Kinder starten gemeinsam neu. Bei einer etablierten Einrichtung sind es jedes Jahr nur ein Drittel oder ein Viertel aller Kinder.

Evangelische Kirche eröffnet Castrop-Rauxels neuen Container-Kindergarten

Der Elefant spielt bei der Eingewöhnungsphase eine besondere Rolle. Auch in den Schlafräumen. © Patrick Radtke

Dabei ist noch längst nicht alles fertig. Einige Ideen werden noch entwickelt, und im großen Außenbereich soll irgendwann ein kleiner Seilgarten, Hochbeete, ein Spielhaus und ein Sandkasten Platz haben. Auf Dauer sollen die Kinder „schon mit der Idee herkommen, worauf sie an dem Tag Lust haben“, erklärt die Kita-Leiterin.

„Teamwork ist die Überschrift bei dieser Kita“

„Sie haben mich vom zugegeben aus der Not geborenen aber innovativen Konzept überzeugt“, sagt Bürgermeister Rajko Kravanja, der selbst ein zweijähriges Kind hat und sich beim Termin auch in den Räumen umsieht. „Hier sind so viele kleine Dinge, die Sie mit Leben füllen. Teamwork ist die Überschrift bei dieser Kita“, sagt er.

Evangelische Kirche eröffnet Castrop-Rauxels neuen Container-Kindergarten

Freuten sich über die Eröffnung (v.l.): Sozialdezernentin Regina Kleff, Kita-Leiterin Marianne Ludwig-Rosenstock, Claudia Wimber (Bereichsleiterin Kinder- und Jugendförderung in der Stadtverwaltung), Elisabeth Weyen (Geschäftsführerin Kindergartengemeinschaft beim Evangelischen Kirchenkreis), Bürgermeister Rajko Kravanja und Superintendant Reiner Rimkus. © Patrick Radtke

Träger dieser Kita ist der Evangelische Kirchenkreis Herne/Castrop-Rauxel. Superintendant Reiner Rimkus freut sich darauf, wenn irgendwann alles komplett fertig ist. Die Module seien nur ein Provisorium, zum Kindergartenjahr 2020/2021 wird die Kindertagesstädte laut Plan zum Evangelischen Krankenhaus an der Grutholzallee, also nicht weit von hier auf die andere Seite der B235 umziehen.

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Die Container, die dann leer werden, sollen an anderer Stelle im Stadtgebiet weiter genutzt werden. „Diese Module sind besser, als mein Kindergarten früher“, sagt Rimkus. Aber das sei auch wichtig: Die Arbeit in den Kindergärten sei für die Kirche - wie auch für die Stadt - etwas ganz Elementares.

Weitere Plätze in der Stadt bis Anfang 2020

Die Stadt hat sich diese Kita einiges kosten lassen. Insgesamt investierte sie 1,146 Millionen Euro für den Aufbau und die Anschaffung der Module. Dafür sollen sie mindestens zehn Jahre halten und an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen: für provisorische Kitas, OGSen oder Schulräume.

Evangelische Kirche eröffnet Castrop-Rauxels neuen Container-Kindergarten

So sieht die Modul-Kita zurzeit aus. Die Container mit den großen Fenstern und der Doppeltür sind die Turnhalle. Hier links am Bildrand befindet sich die Rasenfläche, die später als Spielplatz dienen soll. © Patrick Radtke

Bei dieser einen neuen Kita soll es auch nicht bleiben. Der weitere Ausbau der Plätze in Kindertageseinrichtungen wird weiter vorangetrieben. Ende 2019/Anfang 2020 wird das zweite Kinderhaus Rasselbande der Stadt an der Holzstraße mit 55 Plätzen an den Start gehen. Die Caritas-Kita am Meisenweg in Ickern wird weitere 86 Plätze anbieten - in dieser Woche wird dort noch öffentlichkeitswirksam der Grundstein gelegt. Drei weitere Einrichtungen sind zudem in Planung bzw. möchten erweitern. Auch die Angebote der Kindertagespflege sollen erweitert werden.

Nötig sind die Maßnahmen, um bis 2020/2021 100 Prozent der über Dreijährigen im Stadtgebiet mit Betreuungsplätzen versorgen zu können. Die Versorgungsquote bei den U3-Kindern weiter anzuheben, ist auch geplant. Laut aktuellem Stand soll sie mit Beginn des Kita-Jahres 2019/2020 bei 40 Prozent liegen. Eltern haben einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, müssen diesen Rechtsanspruch aber nicht einlösen.

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Kein Kita-Platz: Was nun, Frau Wimber?

Und wie heißt die neue Kita nun eigentlich? Bei der Stadtverwaltung heißt es stets „KiTa am Stadtmittelpunkt“, der Evangelische Kirchenkreis nennt es „Kita am Europaplatz“.

Es ist übrigens nicht der erste Container-Kindergarten der Stadt. Vor etwa 20 Jahren war die Rasselbande in Containern auf dem Gelände der Harkortschule untergebracht.

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