Finke kämpft um Pflaster

15.02.2008, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

CASTROP Vor der jüngsten Ratssitzung hat es Meinolf Finke noch einmal versucht, die Pläne für die Neugestaltung der Fußgängerzone in der Altstadt zu durchkreuzen. Vergeblich, das Stadtparlament widmete Finkes Einwand nicht einen Ton, sondern beschloss, das Projekt "Stadt macht Platz" in den Investitionshaushalt 2008 miteinzubeziehen. Finke hat deshalb den Regierungspräsidenten eingeschaltet und betont: "Ich habe die Vorlage der Stadtverwaltung und den daraufhin ergangenen Ratsbeschluss beanstandet." Finke verweist u.a. darauf, dass die Kommune unter Nothaushaltsrecht stehe und die Pflasterung keine Pflichtaufgabe sei, die Maßnahme insgesamt über 1,5 Mio Euro mit einem städtischen Anteil von über 300 000 koste und das Pflaster nach Experten-Meinung nicht nur intakt, sondern überregional einmalig sei.

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