Förderung der Sozialen Stadt Deininghausen läuft aus

Gelder aufgebraucht

Während bei der Sozialen Stadt Habinghorst jetzt mächtig auf die Tube gedrückt wird, läuft die Soziale Stadt Deininghausen fördertechnisch am Ende dieses Jahres aus. Und dann?

DEININGHAUSEN

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 31.03.2011, 07:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Klar ist, dass die halbe Stelle von Izabella Koput aus dem Stadtteilbüro, die über Fördermittel finanziert wird, Ende dieses Jahres wegfällt. Hinter den Kulissen soll es Bemühungen geben, künftig bei der Stadt eine ganze Stelle für das Projekt zu schaffen, die möglicherweise Manfred Herold, der Leiter des Stadtteilbüros, ausfüllen könnte. Er besetzt  derzeit für die Stadt eine halbe Stelle im Stadtteilbüro und eine halbe in der Offenen Ganztagsschule.Die 805.000 Euro für soziale und investive Maßnahmen im Fünf-Jahres-Programm der Sozialen Stadt sind aufgebraucht. Der Platz im Stadtteil, eine von mehreren baulichen Maßnahmen, ist so gut wie fertig gestellt. Im nächsten Monat soll die passende Beleuchtung nach dem Lichtkonzept angebracht werden.

Wann die Bormann-Stele als Identitätsmerkmal aufgestellt werden kann, ist noch offen, was vor allem an der Finanzierung liegt. Den Finanzen ist auch geschuldet, dass der rührige Verein sein Stadtteilfest im September ein bisschen kleiner fährt, zumal es Ende Mai ein Kinderfest und Ende September ein Begegnungsfest im Rahmen der Interkulturellen Woche geben soll. Eine der vageren Sorgen, die den Bürgerverein umtreiben, gilt der Hans-Christian-Andersen-Schule. Mertens: „Wir hoffen, dass sie bleibt.“ Was das Aus der Grundschule in diesem Sommer angeht, betonte Mertens: „Der Zug ist abgefahren. Kindern täte man mit dem Erhalt keinen Gefallen.“ Weil es erstens zu wenig Kinder in Deininghausen gebe, zweitens die Eltern sie schon woanders angemeldet hätten, vorzugsweise in der Grundschule Am Hügel.

Lesen Sie jetzt