Fünf Tricks, wie Sie Essen vor dem Müll retten

„Rest(e)los genießen“

Diese Zahlen erschrecken: Jahr für Jahr landen in Deutschland rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Um diese Menge zu reduzieren, sind nur ein paar kleine und einfache Tricks nötig. Wie verraten Ihnen, wie Sie Geldbeutel und Umwelt schonen.

CASTROP-RAUXEL

, 06.09.2015, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fünf Tricks, wie Sie Essen vor dem Müll retten

"Rest(e)los genießen": Mitglieder der Verbraucherzentrale und des Stadtbetriebs EUV engagieren sich für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

„Man gibt viel für das Essen aus, entsprechend sollte es wertgeschätzt werden“, sagt Susanne Voss, Leiterin der Castrop-Rauxeler Verbraucherzentrale. Und begrüßt gleichzeitig, dass sich das Bewusstsein vieler Bürger schon geändert hat. Indem sie sich im Lokal Reste einpacken lassen, ebenso bei Feiern in Vereinen und Kirchengemeinden. Doch schlauer sei es, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Durch präzise Planung der Mengen, sei es für die Familie oder für Feiern. Denn die Extraportion, um ja keine Lücke im Büfett aufkommen zu lassen, bleibe nicht selten übrig.

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Kreativität ist gefragt

„Dann ist Kreativität gefragt“, sagt Susanne Voss. Man braucht Ideen, um aus den Resten neue, leckere Speisen zu zaubern. Wie einfallsreich manch ein Verbraucher ist, belegt die neue Broschüre mit Rezeptvorschlägen zur geschickten Verwertung von Essensresten, herausgegeben von der Verbraucherzentrale in Castrop-Rauxel und des Stadtbetriebs EUV. Das Heft und eine Drehscheibe mit wertvollen Mengenangaben für Menüs und Buffets wird die Verbraucherzentrale am Tag der offenen Tür des EUV Stadtbetriebs am Samstag, 15. August, offiziell vorstellen. 

Tipps und Tricks

In zahlreichen Haushalten wird zu viel gekauft, zu viel gekocht und vieles falsch gelagert, sagt Susanne Voss, Leiterin der Castrop-Rauxeler Verbraucherzentrale. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks für einen kontrollierteren Lebensmittelverbrauch zusammengetragen.

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Dem Überkonsum den Kampf ansagen: Fünf einfache Tricks

In zahlreichen Haushalten wird zu viel gekauft, zu viel gekocht und vieles falsch gelagert. Allein in Deutschland werden deshalb jährlich elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks für einen kontrollierteren Lebensmittelverbrauch zusammengetragen.
06.09.2015
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Nach einer Erhebung wirft in Deutschland jeder Bürger im Durchschnitt rund 80 Kilogramm Lebensmittel weg. Mit 49 Prozent sind Obst und Gemüse der Spitzenreiter bei entsorgten Lebensmitteln. Gefolgt von Backwaren (14), Fleisch und Fisch (11), Milchprodukten (11) und selbst zubereiteten Mahlzeiten (15). Das sind Waren im Wert von Rund 230 Euro. Aber nicht nur Ihren Geldbeutel belastet das. Mit jedem weggeworfenen Lebensmittel ist schließlich ein Verbrauch an Energie, Wasser und anderen Rohstoffen verbunden.© Foto: Christian Charisius / dpa
Kontrollieren Sie Ihre Vorräte und halten Sie die persönlichen Vorräte bei verderblichen Lebensmitteln klein. Lassen Sie sich nicht täuschen: Mit „Sonderpreis“ beworbene Großpackungen sind letztlich teurer, wenn man am Ende die Hälfte wegschmeißen muss.© Foto: Uli Deck / dpa
Entscheiden Sie nicht erst im Supermarkt, was Sie brauchen. Planen Sie Ihren Einkauf schon im Voraus, so vermeiden Sie unnötige Anschaffungen und schonen außerdem Ihren Geldbeutel.© Foto: Oliver Berg / dpa
Die richtige Lagerung von Lebensmittel ist wichtig. Im Kühlschrank beispielsweise ist der kühlste Ort die Glasplatte über dem Gemüsefach. Hier lagern bei 2 bis 3 Grad leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Wurst oder Geflügel am besten. Milchprodukte gehören ins mittlere Fach (5 Grad), Käse, zubereitete Speisen, Geräuchertes und Konfitüre bei ca. 8 Grad nach oben. Für Eier, Butter, Milch, Salatsoßen und Getränke sind die Türfächer ideal. © Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa
Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums muss ein Lebensmittel nicht gleich in die Tonne wandern. Prüfen Sie selbst, ob die Lebensmittel noch genießbar sind und vertrauen Sie auf Ihren eigenen Geruchs- und Geschmackssinn. Eine Ausnahme sind leicht verderbliche tierische Produkte. Diese sollten Sie nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgen, da sonst die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung besteht.© Foto: Inga Kjer / dpa
Trotz guter Planung und gekonnter Resteverwertung, wird es immer einige Reste geben, die nicht verwendet werden können. Wichtig ist die richtige Entsorgung dieser Reste. Salat, Gemüse, Obst und Kartoffeln gehören, in Zeitung verpackt, in die Biotonne, Fleischreste (verpackt) besser in den Restmüll. © Foto: Bernd Weißbrod / dpa
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