Stadt erklärt Müll-Misere: Für Entsorgung müssen Voraussetzungen geschaffen werden

Wilde Müllkippe

Eine wilde Müllkippe auf dem ehemaligen Dingener Sportplatz ärgert Anwohnerin Antje Winter. Mehrfach hat sie die Stadt informiert. Ohne Erfolg. Jetzt reagiert die Stadt auf unseren Bericht.

Dingen

, 08.11.2019, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadt erklärt Müll-Misere: Für Entsorgung müssen Voraussetzungen geschaffen werden

Der hintere Bereich des ehemaligen Sportplatzes in Dingen gleicht einer einzigen Müllhalde. © Thomas Schroeter

Auf dem hinteren Teil des alten Sportplatzes in Dingen lagern alte Elektrogeräte und anderer Müll. Ein Abbruchgebäude ist nur notdürftig mit einem Bauzaun gesichert. All das hat Anwohnerin Antje Winter schon mehrmals bei der Stadt gemeldet. Bisher ohne Reaktion.

Wir legten nun ihr Problem der Stadt vor und erhielten folgende Antwort von Pressesprecherin Nicole Fulgenzi: „Ganz zu Recht fragt die Bürgerin nach. Bereits vor einiger Zeit hat dies in einer gemeinsamen Sitzung mit den Beteiligten auch der Bürgermeister im Rahmen des Aufgaben-Controllings getan.“

Und weiter: „Für die Entsorgung des Abrissgebäudes müssen Mittel im Haushalt bereitstehen. Diese sind für das nächste Jahr eingeplant. Im laufenden Haushalt war die Position aufgrund der Haushaltslage nicht mehr darstellbar.“

„Bloßer Abtransport reicht nicht“

Die Beseitigung der „Vermüllung“ von Seiten Dritter sei gemeldet und auch angegangen worden. Vor Ort habe die Stadt jedoch festgestellt, dass es mit einem bloßen Abtransport durch den EUV Stadtbetrieb nicht getan ist.

„Grundsätzlich müssen erst einmal die Voraussetzungen für die Entsorgung auf dem Gelände geschaffen werden. Dies wurde in o.g. Runde nochmals weitergeleitet und wird im Zuge der Abarbeitung der Prioritäten berücksichtigt. Dabei haben die Elektrogeräte erste Priorität“, so Fulgenzi.

Welche Voraussetzungen für einen Müll-Abtransport vorliegen müssen und wann sie vorliegen, schreibt die Stadt nicht.

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