Naturschutz

Gegen Ela-Schaden und Dürre-Sommer: 2250 Bäume fürs Grutzholz gespendet

Der Klimawandel macht den heimischen Wäldern zu schaffen. Das Grutholz in Castrop-Rauxel zu erhalten, ist inzwischen viel Aufwand geworden. Eine riesige Baum-Spende hilft nun weiter.
Matthias Klar ist Revierförster und hat einen Fokus auf das Grutholz, weil dort die Sturmschäden groß waren und auch die Dürre-Sommer große Auswirkungen haben. © Tobias Weckenbrock

Es ist eines der schönsten Waldgebiete Castrop-Rauxels: Das Grutholz und das daneben liegende Nierholz machen die Europastadt zu einer Stadt im Grünen. Sturm Ela fügte ihm im Juni 2014 starke Schäden zu, weite Flächen wurden vom Pfingst-Orkan verwüstet. Auch heute noch, sieben Jahre später, klaffen noch Wunden. Eine großzügige Spende hilft nun weiter.

Soroptimist International beteiligt sich nun mit insgesamt 2250 Bäumen an der Wiederaufforstung im Waldgebiet Grutholz/Nierholz in Castrop-Rauxel. Das geht aus einer Pressemitteilung des Regionalverbandes Ruhr hervor, der sich als Forstamt um dieses Waldgebiet kümmert.

„Damit kann der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) eine Fläche von rund 4.000 Quadratmetern mit Hain- und Rotbuchen sowie Stieleichen wieder bepflanzen“, heißt es jetzt.

Außer dem Pfingststurm Ela haben auch die letzten extrem trockenen Sommer für erhebliche Schäden an den Altbeständen im Grutholz/Nierholz gesorgt. Rund 21 Hektar Waldflächen sind betroffen, erklärt Revierförster Mathias Klar. RVR Ruhr Grün hat hier bereits 27.000 Laubbäume auf einer Fläche von etwa 5,5 Hektar gepflanzt.

Das ist Soroptimist International

Soroptimist International ist vergleichbar mit Rotariern oder den Lions Clubs. Es handelt sich um einen internationalen Service-Club für berufstätige Frauen. Die Mitglieder setzen sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung ein, aber auch für ein, aber auch für Bildung und Frieden zum Wohle der Frauen. Gegründet wurde der Club im Oktober 1921, also vor genau 100 Jahren.

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