Großbaustelle an Rhein-Herne-Kanal und Emscher: Radweg ab jetzt gesperrt

Sprung über die Emscher

Wer am Rhein-Herne-Kanal radeln möchte, muss ab sofort eine Umleitung fahren. Und das bestimmt das ganze Jahr 2021. Auch die Wartburgstraße muss teilweise gesperrt werden für eine Großbaustelle.

Henrichenburg

, 30.04.2021, 06:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Wasserkreuz der Emscher mit dem Rhein-Herne-Kanal: aus der Luft betrachtet einer der speziellsten Emscher-Orte in Castrop-Rauxel. Bald wird hier auch noch eine S-förmige, 412 Meter lange Brücke über die Gewässer führen.

Das Wasserkreuz der Emscher mit dem Rhein-Herne-Kanal: Aus der Luft betrachtet einer der speziellsten Emscher-Orte in Castrop-Rauxel. Bald wird hier auch noch eine S-förmige, 412 Meter lange Brücke über die Gewässer führen. © Jens Lukas

Eine neue Landmarke soll sie werden, die Brücke „Sprung über die Emscher“. Sie entsteht am Wasserkreuz im Norden von Castrop-Rauxel. Für ihren Bau müssen die Wartburgstraße teilweise und der Kanalradweg im Umfeld des Wasserkreuzes komplett gesperrt werden. Das gilt ab sofort. Umleitungen sind ausgeschildert.

Und wie lange? Bis zur Fertigstellung, heißt es auf Nachfrage unserer Redaktion aus der Stadt-Pressestelle. Und das dauert noch etwas: Voraussichtlich im Sommer 2022 soll der „Sprung über die Emscher“ fertiggestellt sein. Bis dahin verbaut die Emschergenossenschaft etwa 900 Tonnen Stahl für das Brückenbauwerk.

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Sprung über die Emscher: Das Projekt im Detail

Der Sprung über die Emscher ist das Projekt der Zukunft für den Norden Castrop-Rauxels: Die riesige Brücke soll ein neues Wahrzeichen für die Stadt werden. Das kostet alles in allem dann mitsamt der Landschaft drumherum, mit Weinbaugebiet, dem Platz der Schichten, an dem man die Emscher auch unterirdisch erleben kann, um die 9 Millionen Euro. Wir zeigen erstmals Details des Riesen-Projektes.
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412 Meter lang wird die stählerne Zügelgurtbrücke einmal sein und in doppelter S-Form über das Wasserkreuz führen. Spazierende und Radfahrende können dann beim Gang über die neue von DKFS Architects aus London entworfene Brücke nicht nur den Rhein-Herne-Kanal, sondern zusätzlich zweimal die Emscher überqueren.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat fördert den Brückenbau im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“. Seit 2014 werden damit jährlich investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit unterstützt.

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