Großrazzia in Castrop-Rauxel bei Ermittlungen gegen Autohändler

rnBeweise sichergestellt

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist es am Mittwoch zum Einsatz eines Sondereinsatzkommandos in Castrop-Rauxel gekommen. Ermittelt wird gegen einen Autohändler.

Castrop-Rauxel

, 13.08.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am frühen Mittwochmorgen (12.8.) sind bei einer Großrazzia 19 Objekte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von Sondereinsatzkommandos der Polizei durchsucht wurden.

In Saarburg, Hagen, Dortmund, Bochum, Werl, Solingen, Düsseldorf und auch in Castrop-Rauxel sicherten Einsatzkräfte des Kommissariats für Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Hagen Beweismittel. Ein 36-jähriger Hagener steht unter Verdacht verschiedener Betrugs- und Steuerdelikte.

1,1 Millionen Euro Schaden

Der Mann hatte bei der Kreditvermittlung falsche Angaben gemacht und war so an hochwertige Fahrzeuge gelangt. Der entstandene Schaden wird laut der Polizei Hagen auf rund 1,1 Millionen Euro beziffert.

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Auch eine Shisha-Bar und ein Familien-Clan spielten eine Rolle. Es bestehe der Verdacht der Geldwäsche, wie der Hagener Polizeisprecher Michael Siemes auf Anfrage erklärte. Verhaftungen habe es keine gegeben.

Luxusgegenstände sichergestellt

„In Castrop-Rauxel wurde ein Objekt nach Beweisen durchsucht, aber Schwerpunkte des Einsatzes waren Dortmund und Hagen“, so Siemes.

In den 19 Objekten seien Autos, Motorräder, Bargeld in fünfstelliger Höhe, Rolex-Armbanduhren, Datenträger, Firmenunterlagen, Computer und Dokumente sichergestellt worden.