Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hälfte der Parkplätze am Bahnhof Rauxel fällt weg

Park & Ride

Rund 125 Parkplätze sollen vorübergehend wegfallen, wenn die Deutsche Bahn in Rauxel baut. Denn das Unternehmen hat für den Park & Ride-Parkplatz Flächenbedarf angemeldet. Bahnsteige sollen verlängert werden und man braucht Platz zum Bauen. Was Pendler und Anwohner jetzt wissen müssen, steht hier.

RAUXEL

, 22.09.2016 / Lesedauer: 2 min
Hälfte der Parkplätze am Bahnhof Rauxel fällt weg

Wegen Bauarbeiten der Bahn werden Teile des Park & Ride-Parkplatzes gesperrt.

Das wird eng. Mehr als eng. Aber nicht im Sinne von kuschelig. „Die Deutsche Bahn hat uns mitgeteilt, dass sie Flächenbedarf für den Park & Ride-Parkplatz hat“, erklärte Donnerstag Thorsten Werth-von Kampen, stellvertretender Chef des Stadtbetriebs EUV bei einem Pressegespräch im Vorgriff auf zwei Fachausschusssitzungen in der kommenden Woche.

Hintergrund sind Bauarbeiten, die Bahnsteige sollen wohl verlängert werden, sagte Werth-von Kampen. Und während der Dauer der Bauarbeiten brauche die Bahn halt Fläche vom Parkplatz, um Material ablagern zu können. Wie viele Parkplätze fallen weg? „125, also ungefähr die Hälfte“, so Werth-von Kampen.

Zeitpunkt für Bauarbeiten steht noch nicht fest

Keine gute Nachricht für die Pendler und die Anwohner der benachbarten Nebenstraßen. Bekanntlich ist es mit dem Parken auf der Anlage sowieso immer eine knappe Kiste. Und ein bisschen Zeit muss man schon vorab einplanen, damit sich die S-Bahn nicht schon verabschiedet hat.

Jetzt lesen

„Wir müssen gucken, wie wir da eine Lösung hinkriegen“, betonte auch der Technische Beigeordnete der Stadt, Heiko Dobrindt. Wann die Bauarbeiten stattfinden, ist auch noch gar nicht bekannt.

Geteiltes Eigentum von Bahn und Stadt

Auch eine Anfrage unserer Zeitung in der Pressestelle der Deutschen Bahn in Düsseldorf blieb am Donnerstag noch unbeantwortet. Nein zu sagen, das kommt übrigens nicht infrage. Der vordere Bereich des Park & Ride-Parkplatzes gehört der Bahn, der hintere – das ist der Teil, der vor drei oder vier Jahren hinzu gekommen ist, gehört der Stadt. „Abwenden können wir das nicht, es gibt da bestimmte Auflagen“, so Werth-von Kampen.

Ein Jahr vorher, erklärte er, müsse die Bahn so etwas ankündigen. Die Nachricht stammt aus dem Juni dieses Jahres. Pläne, über die Anlage etwa ein Deck draufzusetzen, dürften aus finanziellen Gründen scheitern. Vor etlichen Jahren gab es schon mal solche Pläne, die dann politisch verworfen wurden.

Lesen Sie jetzt