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Das Gelände des Kraftwerks Knepper zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund gleicht momentan einer Mondlanschaft. Das soll sich bis 2020 ändern. Fliegen Sie mit uns über das Gelände!

Castrop-Rauxel, Dortmund

, 20.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Bis Ende 2020 hat die Hagedorn-Gruppe Zeit, aus dem „Brownfield“ der Industriebrache Kraftwerk Knepper ein „Greenfield“ zu machen. Das Gelände gleicht inzwischen einer Mondlandschaft: Auf der Fläche, auf der vor gar nicht mal so langer Zeit noch das Kraftwerk Knepper stand, sind aus Betonschutt-Halden und Stahlriesen-Resten inzwischen schon einigermaßen sauber modellierte und glatte Flächen geworden. Luftbilder zeigen das eindrucksvoll. Aber wie weit ist die Hagedorn-Unternehmensgruppe nun?

Video
Ein Überflug: Kurz vor dem Ende der Abrissarbeiten bei Knepper

? Sind die Rückbauarbeiten weiterhin im Zeitplan?

Absolut. „Wir sind dem Zeitplan sogar einiges voraus“, sagt Unternehmenssprecherin Tina Gutmann auf Anfrage. Ende Juni werden die oberirdischen Abbrucharbeiten abgeschlossen sein. Die Garagen und die Verwaltung werden allerdings stehen bleiben bis Ende 2020. „Wir brauchen sie noch für unsere Mitarbeiter, bis wir hier fertig sind“, so die Hagedorn-Mitarbeiterin.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Kaum noch Gebäude auf der alten Knepper-Fläche

Die Hagedorn-Unternehmensgruppe ist bei ihren Rückbauarbeiten des ehemaligen Uniper-Kraftwerks Gustav Knepper zwischen Deininghausen, Dingen und Dortmund-Oestrich weit fortgeschritten. Aus der Luft ist zu erkennen, dass die Fläche schon zum Teil modelliert wird und Gebäude kaum noch erhalten sind. An den letzten Hochbauten knabbern zurzeit die Bagger des Gütersloher Unternehmens, das "Brownfields", also Industriebrachen, in "Greenfields", also neu zu entwickelnde Gewerbestandorte umwandelt. Hier soll später ein Gewerbegebiet entstehen.
15.05.2019
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Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock
Die Abrissarbeiten auf dem Knepper-Gelände sind so gut wie abgeschlossen. Nur wenige Gebäude, unter anderem das Verwaltungs- und Pförtnerhaus, sind noch da. Die Bagger und Raupen von Hagedorn modellieren inzwischen den Untergrund, um darauf später Gewerbe ansiedeln zu können.© Tobias Weckenbrock

? Im Bereich Oestricher Straße sind zur Zeit verschiedene Erdhaufen aufgeschüttet. Warum?

Das ist der Lärmschutzwall zu den nahegelegenen Anwohnern an der Oestricher Straße und im Langeloh. Die Erdhaufen sind aus den vorhandenen Materialien angelegt worden und dienen dem temporären Emissionsschutz, genauso wie Teile des Gebäudes, das hinter dem Verwaltungsgebäude noch steht: Die Betonwand soll den Lärm von den direkten Anwohnern fern halten. Das Material verbleibt dort, bis die lauten Arbeiten auf dem Gelände beendet sind. Dann wird es mit auf der Fläche verbaut.

? Welche Arbeitsschritte auf dem Weg zum Greenfield stehen als Nächstes an?

„Wir ebnen die Fläche in den kommenden Wochen ein“, sagt Unternehmenssprecherin Tina Gutmann. „Dazu nutzen wir das Betonmaterial aus den Abrissarbeiten, verdichten den Untergrund, sodass der Nachfolgenutzer, die Segro, darauf wieder bauen kann“, erklärt sie. Am Ende wird daraus eine plane Fläche auf einem der Umgebung angepassten Höhenniveau von 74,5 Meter über NN. Diese Arbeiten werden aber erst Ende 2020 abgeschlossen sein. „Als wir die Fläche gekauft haben, haben wir berechnet, wie lange wir brauchen“, so Gutmann. Auf dieser Basis hat man sich auch mit Segro geeinigt: Die Firma, die später das Gewerbegebiet entwickeln wird, kauft Ende 2020 dann diese Fläche von Hagedorn.

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? Wann wird nach aktuellen Zeitplan der letzte Hagedorn-Mitarbeiter das Gelände verlassen haben?

Das ist schwer zu sagen. „Natürlich werden zwischendurch auch mal keine Mitarbeiter da sein“, sagt Tina Gutmann. Dann werden aber zwischendurch Mitarbeiter aus dem unternehmenseigenen Tiefbau kommen, um hier zu arbeiten. An was genau, das ist noch offen: „Wir sind jetzt schon im Übergang zur Segro. Da laufen nun die Gespräche. Es kann sein, dass die Tiefbauarbeiten wie Kanal- und Straßenbau von Hagedorn übernommen werden, aber das ist noch nicht klar beauftragt“, so Gutmann.

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