Haus angezündet: Angeklagter heulte wie ein Schlosshund

Landgericht

Im Prozess um den verheerenden Hausbrand an der Lange Straße in Castrop-Rauxel hat der Angeklagte am Montag geheult wie ein Schlosshund. Grund war ein Wiedersehen mit seiner Ex-Freundin, vor deren Tür er im Juni Feuer gelegt hatte. Der 67-Jährige scheint die Frau immer noch anzubeten.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörn Hartwich

, 19.12.2011, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Den Richtern sagte die 53-Jährige am Montag: "Ich bin mit einem anderen glücklich." Während der Verlesung der Briefe hatte der Angeklagte immer wieder laut zu geheult, den Kopf auf den Tisch gelegt und seine Ex-Freundin mit gefalteten Händen um Verzeihung gebeten. Bei dem Feuer am Morgen des 4. Juni 2011 waren ein Bewohner schwer verletzt, mehrere leicht verletzt worden. Die Anklage lautet auf elffachen versuchten Mordes. Mit einem Urteil ist voraussichtlich am 6. Januar zu rechnen.

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