Herabfallende Äste: Furcht vor Schäden

Thomasstraße

Die Totholz-Äste in den hohen Bäumen entlang der Emschertalbahn-Trasse in der Thomasstraße stellen weiterhin ein Problem dar. Ein Auto wurde bereits von einem herabfallenden Ast beschädigt. Grünflächenamtschef Klaus Breuer erklärte, wer für die Bäume verantwortlich ist.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 06.09.2013, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herabfallende Äste: Furcht vor Schäden

Zwar hat die Versicherung der Stadt, die GVV Kommunalversicherung in Köln bereits abgewunken und den Schadensfall als Naturereignis und somit als nicht regulierbar bezeichnet, doch die Autobesitzerin will nicht so einfach aufgeben. Ihr Anwalt wartet noch auf die Rückmeldung, ob die Rechtsschutzversicherung seiner Mandantin einspringt, wenn der Klageweg beschritten wird. Aber zurück zur Thomasstraße. Der Anwohner, der namentlich nicht genannt werden möchte, spricht Autofahrer, die unter den Bäumen an Hausnummer 14 und 17 parken, auf die Gefährdung an. "Es ist unverantwortlich, dass dort nichts unternommen wird", sagt der Mann. Zuständig für die Bäume ist die Deutsche Bahn, wie Grünflächenamtschef Klaus Breuer auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte. Genauso wie für das zugewucherte Sträßchen vom Brückenweg Richtung Dortmunder Straße. Dort war in dieser Woche ein Bautrupp der Bahn mit mehreren Leuten im Einsatz, um wenigstens die Sicht für die Autofahrer frei zu schneiden, die in die Dortmunder Straße einbiegen wollen. Dabei rausgekommen ist ein "Sichtfenster", wie eine Anwohnerin monierte. "Ich kann nicht verstehen, dass die Bahn da nicht etwas Vernünftiges hinmacht", erklärte eine Leserin im Gespräch mit unserer Zeitung. Gabionen seien zwar nicht unbedingt schön anzusehen, aber vielleicht doch eine sinnvolle Alternative. 

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