Hospiz soll nach Westrich

Erste Zustimmung

CASTROP-RAUXEL Beim Dauer-Thema Hospiz kommt es offenbar zu einer finalen Wende. Die Stadt Dortmund nimmt das Projekt mit offenen Armen auf.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 06.11.2009, 22:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hospiz soll nach Westrich

Elisabeth Grümer wird ein zweites Grundstück, 5 Hektar groß und rund 400 000 Euro wert, in die Stiftung einbringen, um einen Grundstückstausch mit der Stadt Dortmund zu ermöglichen. Denn das ausgeguckte neue Terrain, 4000 qm groß, gehört ihr nicht. Wie der Bauplatz an der Hubertusstraße steht der ausgeguckte neue Standort unter Landschaftsschutz. Von einer Rückbauverpflichtung allerdings habe die Nachbarkommune nichts wissen wollen, so Sprave. Auch die Untere Landschaftsbehörde hat gegen das Vorhaben keine Bedenken, so nachzulesen in der Verwaltungsvorlage für die Sitzung der Bezirksvertretung Lütgendortmund.

„Wir wollten das Hospiz in Castrop-Rauxel bauen“, sagt Sprave. Das sei aber hier am politischen Willen gescheitert. Und die 500 000 Euro aus der ARD-Fernsehlotterie sowie das Stiftungskapital von 245 000 Euro habe man nicht verschenken wollen. Am neuen Standort sei man in zehn Minuten. Die halbe Million aus der Fernsehlotterie gibt’s übrigens nur, wenn das Hospiz Ende 2010 steht. Baubeginn könnte im nächsten Frühjahr sein, sagt Architekt Klaus Winkelmann, dessen Pläne für das 1,6 Millionen Euro teure Hospiz 1:1 übertragen wurden. „Die Finanzierung ist kein Problem mehr“, so Sprave

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