Fest-Wochenende

Ickern Messe: Dienstleister und Handel trotzen dem Wetter

Das Wetter meinte es auch am dritten Tag nicht gut. Die Ickern Messe mit Dienstleistern und Handel aus dem Stadtteil startete bei Regen. Marc Frese als Veranstalter war trotzdem zufrieden.

Das Familienfest, sonst der große Abschluss des Stadtteilfestes, sollte in der Corona-Pandemie noch nicht wieder stattfinden. Stattdessen bildete am Sonntag (29.8.) die Ickern Messe den Abschluss der Tage, die unter dem Motto „Ickern Feste Feiern“ standen.

„Eigentlich war es doch ein Familienfest, nur im Kleinen“, sagte Marc Frese, Vorsitzender des Vereins Mein Ickern als Veranstalter. Rund 20 Aussteller, vorzugsweise aus dem Stadtteil, präsentierten sich: Dienstleister, Einzelhandel, aber auch zum Beispiel das Frauenhaus. „Wir wollten was für die Nahversorger machen“, so Frese, „und zeigen, dass es wertgeschätzt wird, dass sie hier vor Ort sind.“

Viele stellten sich nicht nur vor, sondern hatten auch Angebote für Kinder oder liebevoll selbst Gemachtes am Stand. Erst am Vorabend hatte sich ein Ickerner gemeldet und sich noch einen Stand für sein Photovoltaik-Start-Up gesichert. Viel Aufmerksamkeit zog der Baustoffhandel Sandra Berendes auf sich, der gleich mit zwei Lkw auf den Marktplatz fuhr. Er präsentierte nicht nur seine Baustoffe, sondern baute auch einen Sandspielplatz für Kinder auf.

Auch Stadtwerke und EUV waren bei der Ickern Messe vertreten. Der Stadtbetrieb EUV nutzte die Veranstaltung, um die Aktion Stadtradeln offiziell zu starten. Da regnete es noch. Erst später wurde es trockener. Vor allem am Nachmittag kamen dann die Besucher zum Marktplatz.

„Es war zwar vor allem mittags ruhiger, ich bin aber trotzdem zufrieden“, zog Marc Frese Bilanz. „Es hat funktioniert, die Menschen wieder zueinander zu bringen.“ Man sei nicht nur miteinander ins Gespräch gekommen. „Es wurden neue Kontakte geknüpft und neue Ideen entwickelt.“ Und das nicht nur für dieses, sondern auch schon für das kommende Jahr.

Über die Autorin
Redakteurin für Castrop-Rauxel und den Dortmunder Westen

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