Ikea plant vier neue Filialen im Ruhrgebiet

Auch in Castrop-Rauxel und Bochum

Seit Montag steht fest: Die nächste Ikea-Filiale entsteht in Bottrop. In Zukunft strebt der Konzern allerdings eine regelrechte Großoffensive im Ruhrgebiet an. Auch in Essen, Bochum und Castrop-Rauxel sollen neue Filialen entstehen.

CASTROP-RAUXEL

10.02.2015, 12:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Ikea sieht im Ruhrgebiet ein großes Potenzial für weitere Einrichtungshäuser", heißt es in der Pressemitteilung. Seit Montag ist klar: Am weitesten fortgeschritten sind die Planungen für eine neue Filiale in Bottrop. Am Kranenburger Feld könnte laut Pressemitteilung "bereits Ende 2018 ein neues Einrichtungshaus entstehen". 60 Millionen Euro lässt sich Ikea den Neubau kosten, rund 150 Arbeitsplätze bringt er mit sich. Expansionschef Johannes Ferber: "Wir erschließen einen neuen Markt im nordwestlichen Ruhrgebiet bis hoch an die niederländische Grenze."

Castrop-Rauxel schien nach der Entscheidung am Montag zunächst als der große Verlierer. Doch Ferber macht in der Pressemitteilung Mut: Langfristig soll auch dort eine Filiale entstehen. Aber zunächst sind andere dran. Mittelfristig will der Konzern in Bochum/Herne einen neuen Standort finden.

250 Millionen Euro Investition ins Ruhrgebiet

Auch in Essen soll eine neue Filiale entstehen - hierbei handelt es sich allerdings um einen Neubau an einem bereits bestehenden Standort. Expansionschef Ferber spricht von mindestens 250 Millionen Euro, die Ikea in das Ruhrgebiet investieren möchte. 500 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren durch die neuen Filialen geschaffen werden.

Zwei weitere Neubauten sind außerhalb der Ruhrgebiets in NRW geplant. In Wuppertal sollen die Bauarbeiten im kommenden Herbst beginnen - auch dort wird ein neuer Standort erschlossen. In Kaarst gibt es bereits eine Ikea-Filiale. Hier soll, ähnlich wie in Essen, ein Neubau den Standort aufwerten.

Für alle Standorte bringt der Konzern laut Pressemitteilung kein fertiges Konzept mit. "Wir sind offen für Ideen und Anregungen und an einem konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten interessiert."

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