In Castrop-Rauxel heulen am Mittwoch die Sirenen

Probealarm am 12. April

Am Mittwochvormittag wird es laut in Castrop-Rauxel: Der Kreis Recklinghausen will dann einen Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durchführen und lässt sich Sirenen aufheulen. So wird der Alarm ablaufen und das bedeuten die einzelnen Alarmsignale.

CASTROP-RAUXEL

10.04.2017, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Castrop-Rauxel heulen am Mittwoch die Sirenen

Die Sirene auf der Wilhelmschule in Castrop-Rauxel.

Zwischen 10 und 10.15 Uhr führt der Kreis Recklinghausen am Mittwoch, 12. April, einen kreisweiten Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durch. Da noch nicht alle zehn kreisangehörigen Städte an das Sirenensystem angeschlossen sind, ist der Probealarm zurzeit nur in Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See und Oer-Erkenschwick möglich.

Der Probebetrieb, so der Kreis zur Begründung, „dient einerseits der technischen Überprüfung der vorhandenen Sirenen“. Andererseits soll er dazu beitragen, dass die Menschen die Sirenen wieder wahrnehmen und sich mit den Signalen vertraut machten. So soll sichergestellt werden, dass im Falle von Gefahrgutunfällen und großen Schadenslagen die Bürgerinnen und Bürger möglichst gut gewarnt werden können.

Die Signale und ihre Bedeutung:

  • Zuerst wird das Signal mit der Bedeutung „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton) ausgelöst.
  • Danach erfolgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. „Dieses Signal bedeutet, dass die Bürger auf Durchsagen und Medien wie Internet, Radio und Fernsehen achten sollen“, so Jochem Manz, Sprecher des Kreises.
  • Zum Abschluss erfolgt nochmals ein einminütiger Dauerton mit der Bedeutung „Entwarnung“.

In Castrop-Rauxel gibt es zurzeit drei Sirenen. Bis 2019 sollen es stadtweit 28 sein. Drei sollen nach Angaben der Stadt schon in den nächsten Wochen hinzukommen: auf der Erich-Kästner-Schule, der Fridtjof-Nansen-Realschule und auf der Martin-Luther-King-Schule. Die Steuerung der Anlagen erfolgt über die Kreisleitstelle in Recklinghausen

Regelmäßiger Probealarm geplant
Der Probealarm soll künftig einmal pro Halbjahr ausgelöst werden, um möglichst viele Teile der Bevölkerung mit den Signalen erreichen zu können. Der Probealarm werde vorher auch jeweils über die angekündigt.

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