Inzidenz in Castrop-Rauxel sinkt unter 20 - einige Todesfälle im Kreis

Coronavirus

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt auf extrem niedrigen Niveau. Doch die Zahl der Todesopfer steigt deutlich. Und: Die kreisweite Inzidenz wächst. Was bedeutet es für die Lockerungspläne?

Castrop-Rauxel

, 28.05.2021, 08:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kreisweit nähert sich die Inzidenz bereits der nächsten magischen Marke, der 50. Dann greifen weitere Erleichterungen.

Kreisweit nähert sich die Inzidenz bereits der nächsten magischen Marke, der 50. Dann greifen weitere Erleichterungen. © Lensing Media

Der Trend setzt sich auch am Freitag (28.05.) fort. Nur 2 neue Corona-Infektionen wurden in Castrop-Rauxel gezählt. Damit sind es insgesamt 3843 Fälle seit Beginn der Pandemie. 3614 davon sind wieder gesundet, 151 sind aktiv infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt unverändert bei 78.

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Die minimalen Infektionszahlen in Castrop-Rauxel wirken sich auf die Inzidenz aus. Lag sie am Donnerstag noch bei 32,7, meldet der Kreis nun eine Inzidenz von 19,1 - extrem niedriges Niveau. Doch: Entscheidend für Lockerungen ist natürlich nach wie vor die Inzidenz im Kreis Recklinghausen. Die ist minimal gestiegen.

Laut Landeszentrum für Gesundheit (LZG) liegt sie bei 40,9 - macht ein Plus von 3,9. 90 Corona-Infektionen kamen demnach kreisweit hinzu. Der Kreis meldete zudem eine sehr schlechte Nachricht: Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Personen stieg kreisweit um 11 auf 912.

Lockerungen könnten bald in Kraft treten

Was der leichte Anstieg der Inzidenz bezüglich der möglichen Lockerungen bedeutet? Wenig. Die Inzidenz ist zwar mal wieder gestiegen, liegt aber nach wie vor unter der 50er-Schwelle - zum dritten Mal in Folge. Fünf Werktage auf diesem Niveau sind erforderlich, dann dürfen die Lockerungen zwei Tage später eintreten.

Im Kreis und damit auch in Castrop-Rauxel kann das frühestens in einer Woche, am Mittwoch, 2. Juni, der Fall sein.

Dann könnten für den gesamten Kreis die Regeln der Inzidenstufe 2 gelten (Inzidenz über 35 bis 50). Um richtig stark lockern zu dürfen, müsste die Inzidenz unter 35 liegen. Festgelegt ist dies in der neuen Corona-Schutzverordnung die am Freitag (28.05.) in Kraft getreten ist.

In den Krankenhäusern sind derweil von 196 gemeldeten Betten 32 frei. 17 Menschen werden dort wegen der Folgen einer Corona-Infektion behandelt - 11 von ihnen müssen invasiv beatmet werden.

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