Inzidenz kühlt deutlich herunter: Castrop-Rauxel sinkt ins Mittelfeld

Coronavirus

Wer die Inzidenzen im Kreis Recklinghausen seit Monaten genau verfolgt, sah stets Castrop-Rauxel oben. Das ist nun anders: Die Europastadt verbessert sich stetig und schneller als andere.

Castrop-Rauxel

, 09.05.2021, 11:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Inzidenz im Kreis Recklinghausen ist am Wochenende im Vergleich zu Freitag um genau zehn Punkte gesunken. Sie lag am Sonntag (9.5.) bei 123,8 und nimmt nun Kurs auf die 100er-Schwelle, die der Grenzwert für die Bundes-Notbremse ist.

Eine Stadt im Kreis RE ist dabei besonders gut unterwegs, und auch das schon seit vielen Monaten: Haltern am See hat eine rekordverdächtige Inzidenz von 31,7: In den vergangenen sieben Tagen steckten sich dort nur noch 12 Menschen neu und nachweislich mit Sars-CoV-2 an. Das erinnert schon an die Phase vergangenen Sommer, als überall nur so wenige Neuinfektionen gemessen wurden.

Aber auch in Castrop-Rauxel kühlt die Pandemie deutlich herunter. Schneller sogar als in den meisten anderen der zehn Städte. Lag sie vor zehn Tagen, also am 28. April, noch bei 250, ist sie nun auf die Hälfte, auf 129,5 gesunken. Mit Gladbeck, Recklinghausen, Herten und Oer-Erkenschwick sieht es nun in vier der neun anderen Kommunen schlechter aus als in der Europastadt, die nur noch knapp über dem Durchschnittswert im Kreis liegt.

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Neue Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie (842) meldete der Kreis RE Samstag und Sonntag nicht. Die Impfquote liegt nun bei 32,7 Prozent (Erstimpfung) bzw. 8,0 Prozent (vollständig geimpft). In Kliniken werden 107 Covid-Patienten behandelt. 28 sind auf Intensivstationen.

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