Am Montag geht es in Castrop-Rauxel wieder in die Schule

Coronavirus

Ab Montag öffnen die Schulen in Castrop-Rauxel wieder. Das Land hat am Mittwochnachmittag die Rückkehr zum Wechselunterricht erlaubt. Noch früher greifen Lockerungen für Kindertagesstätten.

Castrop-Rauxel

, 05.05.2021, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ab Montag gibt es in Castrop-Rauxel wieder Wechselunterricht.

Ab Montag gibt es in Castrop-Rauxel wieder Wechselunterricht. © Patricia Böcking

Mit der Bundesnotbremse ist für die Schulen die wichtige Inzidenz-Schwelle von 165 eingeführt worden. Heißt: Liegt die Inzidenz über 165, gibt es nur Distanzunterricht, liegt sie unter 165 Wechselunterricht. Allerdings ändert sich das nicht von einem auf den anderen Tag.

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Bereits am Donnerstag (29.4.) fiel die Inzidenz im Kreis erstmalig unter die 165er-Schwelle. Dort blieb sie konstant bis Mittwoch (5.5.). Aktuell liegt sie bei 136. Öffnen werden die Schulen laut Kreis-Sprecherin Lena Heimers nun am Montag, 10. Mai. Dafür hat das Land via neuer Allgemeinverfügung am Mittwochnachmittag den Weg frei gemacht.

Fünf Werktage unter 165

Die Regel dahinter lautet: Schulen dürfen abwechselnd wieder in Distanz und Präsenz unterrichten, wenn die Inzidenz stabil unter 165 liegt. Stabil heißt laut NRW-Gesundheitsministerium, dass sie an fünf Werktagen in Folge unter der kritischen Schwelle liegt. Der fünfte Werktag ist mit dem Mittwoch (5.5.) erreicht. Das Land hat das nun durch die Allgemeinverfügung bestätigt. Allerdings öffnen Schulen nicht sofort, sondern erst am darauffolgenden Montag. Also am 10. Mai, dem Tag nach Muttertag.

Am Unterricht teilnehmen dürfen Schüler und Schülerinnen sowie Lehrkräfte nur, wenn sie sich zweimal die Woche selbst testen beziehungsweise testen lassen. Es wird in geteilten Klassen unterrichtet. So wie vor den Osterferien auch.

Kitas sind nicht mehr in der Notbetreuung

Der gesunkene Inzidenzwert hat auch Auswirkungen auf die Kindertagesstätten: Sie waren angesichts einer Inzidenz von mehr als 165 seit der Bundesnotbremse im Notbetrieb. Das heißt: Eltern sollten ihre Kinder nur noch schicken, wenn sie keine andere Betreuung gewährleisten konnten.

Die Kitas dürfen nun laut Land in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. In diesem dürfen grundsätzlich alle Eltern ihre Kinder in die Kita bringen, der Betreuungsumfang ist aber um zehn Stunden reduziert. Anders als bei den Schulen gelten die Lockerungen bei den Kitas schon ab Freitag, teilt der Kreis Recklinghausen mit.

Damit waren die Kitas in Castrop-Rauxel keine zwei Wochen im Notbetrieb. Die Schüler und Schülerinnen in Castrop-Rauxel lernen bereits seit Ende der Osterferien, also seit Mitte April, ausschließlich im Distanzunterricht. Ausnahmen waren nur für Abschlussklassen und Förderschulen möglich.

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