Jetzt soll es für Radfahrer in Castrop sicherer werden

Wittener Straße und Biesenkamp

Seit Jahren wird über die Radwege in der Castrop-Rauxeler Innenstadt diskutiert. Die alten auf dem Bürgersteig gelten längst nicht mehr, auf der Fahrbahn aber gibt es keine. Gefährliche Situationen und (Beinahe-)Unfälle waren die Folge. Jetzt hat sich in der Innenstadt doch etwas getan - zumindest an einigen Stellen.

CASTROP

, 20.09.2016, 18:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jetzt soll es für Radfahrer in Castrop sicherer werden

An der Wittener Straße und auf der Fahrbahn des Biesenkamps befindet sich jetzt ein Schutzstreifen für Radfahrer. Piktogramme sollen ebenfalls aufgebracht werden.

Und es hat sich doch etwas bewegt. Seit Jahren läuft der Knatsch um den schon lange nicht mehr geltenden Radweg an den Bürgersteigen auf der Wittener Straße und dem Biesenkamp. Jetzt gibt es einen Schutzstreifen.

Den hat unlängst Meinolf Finke, sachkundiger Bürger für die Partei Die Linke, als Antrag für die nächste Sitzung des Betriebsausschusses 1 eingebracht. Das Gremium, das unter anderem für Verkehr und öffentliche Ordnung zuständig ist, tagt am Mittwoch, 28. September, ab 17 Uhr in öffentlicher Sitzung im Sitzungsraum 3 des Rathauses.

Mühlen- und Lönsstraße ähnlich gefährlich

Finke hat entsprechende Schutzstreifen auch für die Mühlen- und die Lönsstraße gefordert – mit dem Verweis darauf, dass die Situation dort ähnlich gefährlich für Radfahrer ist. Schon lange müssen die Radfahrer die Fahrbahn benutzen und eben nicht den immer noch viel dunkler gepflasterten ehemaligen Radweg.

Weil viele Radler Angst haben, auf die Fahrbahn auszuweichen, tun sie es doch. Wieder andere, oft allzu forsch unterwegs, ignorieren das Gebot, die Fahrbahn zu benutzen.

Piktogramme kommen

Das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Beinahe-Unfällen und ärgerlichen Situationen geführt. Auch unser Leser Wilhelm Winkelmann hat sich deshalb mehrfach an die Stadt gewandt und vorgeschlagen, durchgekreuzte Piktogramme auf den alten Radweg aufzubringen. Kommen die jetzt auch? „Halb auf die dunkelbraune Pflasterung, halb auf den Gehweg“, antwortet Stadtsprecherin Nicole Fulgenzi.

„Damit soll klar werden, dass das Ganze ein Gehweg ist.“ Auf die Fahrbahn kommen kleine Rad-Piktogramme. Und Löns- und Mühlenstraße? Laut Fulgenzi ist das noch in der Prüfung. Nach 2017 kommen dann die alten braunen Steine weg. 

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt