Frank Ronge bietet in seinem Café Q wieder Darts an. © Frank Ronge
Evangelische Kirchengemeinde

Kegeln, Kickern und Darts mit der Familie: Im Café Q wird wieder gespielt

Das Café Q öffnet nach langer Zeit wieder seine Türen. Familien können kegeln, Kickern oder mit Holzstäben bauen, alles kostenlos und ohne gegen die Corona-Schutzverordnung zu verstoßen.

Lange blieben die Kegelbahn, der Billardtisch und die anderen Spielgerate im Jugend-Kultur-Café Q ungenutzt. Der Corona-Lockdown hat auch das Jugendzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Castrop-Rauxel Nord nicht verschont. Das soll sich jetzt ändern, zumindest in kleinem Rahmen.

Seit Samstag (20.3.) können Familien die Angebote des Café Q nutzen. Jeweils eine Familie auf einmal darf 90 Minuten lang ungestört kegeln, Billard spielen, mit Spielholzstäben bauen oder Kickern.

„Wir hoffen, dass wir auf diesem Wege den Familien und Kindern und Jugendlichen eine schöne Möglichkeit für eine besondere Zeit bieten können“, erklärt Frank Ronge, der Leiter der Einrichtung. „Selbstverständlich sind die Angebote kostenlos. Wir freuen uns auf eine ausgelastete Nutzung unserer tollen Spielmöglichkeiten.“

Seit Monaten ruhen die Angebote und Gruppen in der Pandemie. Immer wieder änderten sich die Corona-Bestimmungen und damit auch die Möglichkeiten, wie das Jugendzentrum für seine Besucher da sein konnte.

Jugendzentrum schafft digitale Treffpunkte

Ronge hat zwar digitale Angebote geschaffen, unter anderem hat er mit Jugendlichen Youtube-Videos gedreht und einen Kanal auf der Internet-Plattform Discord, wo die Jugendlichen sich digital treffen, chatten oder telefonieren können.

„Es ist eine schwierige Zeit voller Aufs und Abs, in der man sich immer wieder neu erfindet, sich neue Sachen überlegt“, sagt Ronge über die Bedingungen, die sich die stets verändern. Aber was Ronge eigentlich als offenes Jugendzentrum bieten möchte, ist nicht möglich, da sein Zentrum momentan nicht öffnen kann.

Auch die Kegelbahn im Café Q soll bald wieder genutzt werden.
Auch die Kegelbahn soll bald wieder genutzt werden. © Frank Ronge © Frank Ronge

„Ich sehe im Grunde seit Monaten unsere Möglichkeiten ungenutzt. Das tut natürlich weh, aber die Corona-Schutzverordnung lassen eine normale Nutzung eben nicht zu,“ beschreibt der Gemeindepädagoge das Dilemma.

Die Räume des Zentrums stehen aber nun wieder zumindest der kleinsten möglichen Einheit offen. Eine einzelne Familie, im Sinne der Corona-Regeln also „ein Haushalt mit bis zu fünf Erwachsenen“ (Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit), kann sich bei Frank Ronge melden und für 90 Minuten ein Angebot kostenlos mieten.

Dieses sei laut Schutzverordnung sogar ausdrücklich erlaubt und werde auch in anderen Städten schon genutzt, so Ronge. Das Angebot der Kirchengemeinde im Norden gilt vorerst bis zum 28. März. Dabei gelten weiterhin die aktuellen Hygiene-Konzept-Bestimmungen der Einrichtung bzw. des Gemeindehauses.

Keine Maskenpflicht während der Spielzeit

Während des Angebots bleibt die Familie jedoch unter sich und braucht wie zu Hause keine Masken zu tragen. „Zwischen den einzelnen Buchungszeiten bleibt für die Mitarbeiter der Einrichtung ausreichend Zeit zum Lüften und Desinfizieren der benutzten Gegenstände“, so Ronge.

Ein digitaler Kalender zeigt, welche Zeitslots noch offen sind. Anmeldungen nimmt das Café Q telefonisch, per Email an CafeQ@evangelisch-habinghorst.de oder über die Instagram-Seite des Cafés entgegen. Die Kirchengemeinde benötigt alle Kontaktdaten der Besucher inklusive der Kinder.

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