Kinder bemalen Picknickdecke

Kulturhauptstadt-Projekt

PÖPPINGHAUSEN Im Rahmen der Kulturhauptstadt entstehen zurzeit von Kindern bemalte Picknickdecken, die an Rad- und Spazierwegen in der Region aufgestellt werden.

von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 27.11.2009, 19:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bunte Farben für die Kulturhauptstadt.

Bunte Farben für die Kulturhauptstadt.

Unter Anleitung der Herner Künstlerin und Pädagogin Beate Matkey entstehen an fünf Nachmittagen musikalische Picknick-Decken, die künftig Radfahrer und Spaziergänger auf der Emscher-Insel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal zum Verweilen einladen. Natürlich: Ein Projekt im Rahmen der Kulturwerkstatt. Zwei Picknick-Plätze in Gelsenkirchen sind schon eingeweiht, die drei anderen folgen im Frühjahr 2010.

Das beeinruckende Werk, das in Pöppinghausen entsteht, wird in Recklinghausen zur Rast einladen. „Begegnungsdecke zwischen Recklinghausen und Castrop-Rauxel“, erklärt Beate Matkey. Die Picknick-Decke, 5 mal 3 Meter groß, wird auf eine Betonplatte montiert und soll 15 Jahre halten. Das Ziel, das hinter der Idee der Künstlerin steckt: Die Picknick-Plätze sind ein Element im Leitbild der „Insel-Tour“ der Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal, hinter der sich eine Kooperation von Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr verbirgt. Die Picknick-Plätze sollen selbstverständlich als besondere Orte der Begegnung die Menschen zur Rast auf der Emscher-Insel einladen. Die Insel-Tour wird als neue Rad- und Fußwegeverbindung zwischen Oberhausen und Castrop-Rauxel den „Roten Faden“ auf der Emscher-Insel darstellen. Sie bildet das Bindeglied zwischen den vorhandenen und geplanten Zielen der Industriekultur und der Kulturhauptstadt 2010.

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