Kinder sorgten für Sperrung der Bahnstrecke

Herne/Castrop-Rauxel

CASTRP-RAUXEL Mehrere Kinder verursachten am Mittwochabend erhebliche Behinderungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Herne und Castrop-Rauxel. Die Kinder versteckten sich hinter Büschen und Sträuchern, sprangen bei Annäherung von Zügen auf das Gleis und verließen es wieder.

von Ruhr Nachrichten

, 12.06.2009, 10:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der RE 3 hält nächsten Montag nicht an allen Bahnhöfen.

Der RE 3 hält nächsten Montag nicht an allen Bahnhöfen.

Die Bundespolizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, nochmals auf die erheblichen Gefahren des Bahnverkehrs hinzuweisen. Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, die Präventionsarbeit der Bundespolizei zu unterstützen. Folgende Warnhinweise sollten den Kindern auch im Hinblick auf die bevorstehenden Sommerferien näher gebracht werden:

Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze, mit fortschreitender Technik werden die Züge immer leiser. Im Spielgeschehen wird diese tödliche Gefahr von den Kindern nicht wahrgenommen. Hinzu kommt die fehlende realistische Einschätzung der Geschwindigkeit des Zuges und dessen Bremsweg. Der Bremsweg des Zuges ist erheblich länger als der eines Autos; und ein Zug kann nicht um eine Gefahrenquelle herumfahren. Zu schweren Unfällen kommt es auch, wenn Hindernisse auf den Schienen errichtet oder mit Steinen nach Gleisfahrzeugen geworfen wird.

Weiterhin müssen Personen die Betriebsstörungen im Bahnbereich verursachen, mit erheblichen Schadensersatzforderungen durch den Geschädigten rechnen.

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