Kosten für die Müll-Entsorgung bleiben stabil

Gebühren in Castrop-Rauxel

Die Bürger in Castrop-Rauxel müssen im nächsten Jahr für Müll, Abwasser und Co. nicht tiefer in die Tasche greifen. Die ab 2017 geltende Gebührensatzung für die städtischen Friedhöfe, die unterschiedliche Erhöhungen beinhaltet, ist die Ausnahme.

CASTROP-RAUXEL

, 17.11.2016, 13:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ab 2017 nimmt der EUV jährlich Sperrmüll – wie hier am Kindergarten am Brückenweg – bis zu einer Höhe von 1000 Kilogramm kostenlos mit. Die Tonnage für Sperrmüll wird zum neuen Jahr angehoben.

Ab 2017 nimmt der EUV jährlich Sperrmüll – wie hier am Kindergarten am Brückenweg – bis zu einer Höhe von 1000 Kilogramm kostenlos mit. Die Tonnage für Sperrmüll wird zum neuen Jahr angehoben.

Es gibt sogar noch eine ausgesprochen bürgerfreundliche Änderung fürs nächste Jahr. Hat bislang das Limit für den Sperrmüll bei 800 Kilogramm gelegen, den der Stadtbetrieb EUV einmal jährlich für die Bürger kostenfrei abholt, wird diese Grenze jetzt auf 1000 Kilogramm angehoben. Nur zur Erinnerung, das war und das ist so: Alles was übers Limit hinausgeht, muss extra bezahlt werden.

"... an der Müllgebühr wird nicht gerüttelt"

Eigentlich wird der Müll bei uns ein klein wenig teurer. Pro Liter Abfall von 1,85 Euro auf 1,87 Euro. So steht es zumindest in der Kalkulation für die nächste Sitzung des EUV-Verwaltungsrates, der am Mittwoch, 23. November, die neuen Satzungen berät, die der Rat dann am 24. November final beschließt. „Das sind aber nur Planzahlen, an der Müllgebühr wird nicht gerüttelt“, bekräftigte Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann auf Anfrage.

Beim Schmutzwasser spricht die Kalkulation von 2,41 Euro pro Kubikzentimeter (Vorjahr 2,39), bei Niederschlagswasser von 1,14 statt 1,12 Euro. Auch hier wird nicht an der Gebührenschraube gedreht. Alles beim Alten bleibt bei der Straßenreinigung: Und hier ändern sich auch kein Cent. Für die Sommerreinigung wird eine Gebühr von 4,34 pro laufendem Meter in Rechnung gestellt. Das ist auch in diesem Jahr so.

Was ändert sich bei den gelben Säcken und der gelben Tonne?

Bei der Winterreinigung bleibt es bei einer Gebühr von 1,59 pro laufendem Meter im kommenden Jahr. Was die Grundsteuer B anbelangt, sind keine Pläne zu einer Erhöhung bekannt, seit Beginn dieses Jahres werden die Bürger mit einem Hebesatz von 825 von Hundert zur Kasse gebeten. Ganz neu im kommenden Jahr wird der Umstand sein, dass der Stadtbetrieb EUV nach mehreren Jahren wieder die Entsorgung der Leichtverpackungen, sprich der gelben Säcke und der gelben Tonne übernehmen wird.

Der Biosack, den die Bürger kaufen können, wenn sich braune Tonne und Kompost als zu klein erweisen, soll weiter bei zwei Euro das Stück liegen. Wessen Restmülltonne und braune Tonne weiter als 15 Meter von der Straße wegstehen, der zahlt relativ kleines Geld fürs Abholen.

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