„Wie soll Castrop-Rauxel von der hohen Inzidenz runterkommen?“, war eine der zentralen Fragen im Video-Interview von Matthias Langrock (r.) mit Bürgermeister Rajko Kravanja. © Kevin Kisker
Video-Interview

Kravanja: „Ich trage die Ausgangssperre schweren Herzens mit“

Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja hält schärfere Corona-Maßnahmen für notwendig, um die hohen Infiziertenzahlen in den Griff zu bekommen. Auch die Ausgangssperre unterstützt er.

Wenn sich an der Infektionslage in Castrop-Rauxel und im ganzen Kreis Recklinghausen nicht radikal etwas verbessert, werden in der Stadt schärfere Corona-Maßnahmen gelten, sobald die neuen bundesweiten Bestimmungen in Kraft treten.

Bürgermeister Rajko Kravanja unterstützt angesichts einer Inzidenz von mehr als 250 am Mittwoch (14.4.) diese Maßnahmen – auch die umstrittene Ausgangssperre. „Ich trage die Ausgangssperre schweren Herzens mit“, sagt er im Video-Interview mit unserer Redaktion.

Kravanja: Bin vom Erfolg überzeugt

Er räumte ein, dass es sich dabei um einen „sehr schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte“ handele. „Aber ich bin vom Erfolg überzeugt.“ Neben den unmittelbaren Auswirkungen sei sie auch ein „psychologisches Element“, das den Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxelern klarmache: „Es ist ernst und wir müssen wieder runter mit den Zahlen.“

Auch zur Frage von Schulöffnungen und den genauen Regelungen der Ausgangssperre äußert sich der Castrop-Rauxeler Bürgermeister in dem gut 15-minütigen Gespräch.

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Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Fühlt sich in Castrop-Rauxel und im Dortmunder Westen gleichermaßen zu Hause. Mag Politik, mag Kultur, mag Sport, respektiert die Wirtschaft und schreibt zur Not über alles, was anfällt.
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Matthias Langrock